StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

 

Teilen | .
 

 Breakfast at Tiffany's?

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Sean Bailey
Lost
avatar

BeitragThema: Breakfast at Tiffany's?   So Jan 27, 2013 7:09 pm

Es war ein wundervoller Morgen. Ja, wirklich schön. Vielleicht ein bisschen kalt und nass, sehr trockene Luft, aber dennoch ein wundervoller Morgen. Die Blätter, sie waren weiß, jedes einzelne hatte ein individuelles Raureifmuster aufgelegt. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und die Tiere erwachten gerade aus ihrem Schlaf.
Ein wundervoller Samstagmorgen. Wirklich. Ich hasste es, in meinem Bett rumzusitzen und zu warten, dass irgendetwas passierte. Zu lange war ich schon wach. Ich hatte an der Tankstelle gewartet, bis diese eröffnete und hatte Brötchen gekauft, eine ganze Tüte voll für Vater, Mutter und mich. Alles war gedeckt, nichts hatte ich ausgelassen. Ich war roh, dass Mutter Zeit gefunden hatte, nach Hause zu reisen. Ihr Job als Chirurgin machte sie fertig. Sie litt unter Schlafmangel, weshalb ich den Tisch leise gedeckt hatte. Aber ich wusste ja, wie ich schleichen sollte. Dann war alles fertig, und ich saß in meinem Bett.
Ich saß dort, und starrte die Holzdecke des Dachbodens an. Es war still. Ich höre, wie das Holz arbeitete, der harte Winter war noch nicht vorbei. Aber nein, ich konnte das nicht. Ich konnte nicht hier liegen und dem regelmäßigem Knacken des Holzes zuhören. Ich musste raus. Weg. In den Wald. Der Weg war nicht weit. Sie würden es verstehen, oder? Sie würden verstehen, wenn mein Stuhl am gedecktem Frühstückstisch leer bleiben würde, oder? Ich war jung. Ein junger Hitzkopf. Ich brauchte Freiraum. Ich brauchte den Adrenalinstoß.
Es dauerte wirklich nicht lang, bis ich die Haustür schloss. Bis sie ins Schloss fiel und ich lief, ohne zurück zu blicken. Es war wie an jedem Morgen. Ich konnte dieses Alltagsleben einfach nicht führen. Es ging nicht. Meine Eltern, sie hatten sich bereits daran gewöhnt. Sie hatten sich angepasst. Sie waren die perfekten Durchschnittsmenschen. Ich konnte es einfach nicht. Ich lag die ganze Nacht durch wach. Ich war wach und starrte die Decke an, meine Gedanken hingen im Wald. An den zwei Bäumen, unter denen ich so oft geschlafen hatte. An den Bäumen, wo ich nicht wach lag und starrte. Wo mein Körper Ruhe fand.
Ich brauchte nicht lang, bis ich diesen Ort erreicht hatte. Irgendeine Stimme hallte hinter mir, als ich in der Lichtung verschwand. Man warnte mich vor den Bestien, die Menschen töteten. Man warnte mich vor den Bären, Hunden, Wölfen. Man warnte mich vor blutdurstigen Wesen. Bestien schimpfte man sie. Ich war die Bestie.

Die Geschwindigkeit schnitt mein Fell. Meine Füße waren dreckig, meine Füße schliffen immer nur kurz den Schneebedeckten Boden. Mein Blickfeld veränderte sich ständig, dennoch nahm ich alles um mich herum war. Ich fing jeden Geruch um mich herum ein. Ich durfte nicht zu spät sein. Ich eilte. Ich rannte. Und es war Blut, was in meinen Kopf schoss, die Geschwindigkeit gab einem den Kick. Den Kick, der einem am Leben hielt, der einen nicht Durchschnittlich machte. Und es war der Geruch eines Hasens. Ein kleiner Hase, ich hörte seine kleinen Hopser immer genauer. Er suchte vermutlich nach Nahrung, um die dunkle Jahreszeit zu überleben. Ich musste auch überleben. Es war ein Kreislauf von Leben und Tod. Ich konnte mich nicht zurückhalten. Nein. Ich stand oben in der Nahrungskette.
Es war beinahe Routine, wie meine Beinmuskeln mich vom Boden wegdrückten und ich mein Maul öffnete. Mein weißen, strahlendes Fell unterschied sich nicht von dem Schnee, indem ich landete. Ich schloss mein Maul und es war Wärme, die meinen Rachen füllte. Der kleine Hase, er half mir, zu überleben. Aber ich durfte nicht zu spät kommen. Sonst hätte sich die Eile nicht gelohnt. Tiffany's, so nannte mein Vater den Ort. Er verglich ihn mit einer wunderschönen Frau aus einem Film. Ja, es war wunderschön dort. Und bald war ich da. Nein, jetzt war ich da. Meine Beine stoppten, und ich öffnete meine Augen. Es war schöner, wenn man sie vorher schloss.
Es war ein kleiner Vorsprung. Felsen, die sich gegenseitig hielten, als würden sie sich gegenseitig vor dem Abgrund retten wollten. Hinter dem Vorsprung ging es steil bergab, man konnte über die Baumkronen wegsehen. Ich hatte es rechtzeitig geschafft, ich war schnell genug.
Es war beruhigen, sie zu sehen. Still ging die Sonne über den Gipfeln der Bäume auf. Leise, fast unbemerkbar, in einem unbeschreiblichen Farbton. Dafür lebte man, oder? Das war es, was einen am Leben hielt. Die besonderen Momente. Frühstück am Tiffany. Es war, als würde ich schlafen, als würde ich träumen. Natürlich tat ich das nicht, seit Wochen nichtmehr. Aber das war der perfekte Ersatz. Ich neigte den Kopf und legte meine Nahrung auf etwas getautem Moos ab. Er war mittlerweile kalt, somit konnte meine Mahlzeit noch warten.
Meine Beine gaben dem traumhaften Anblick nach und ich legte mich auf das Gestein, vor mir ein einmaliger Anblick. Das war Leben, oder? Ja, das war es.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Zayn Harrison
Bradford Bad Boy
avatar

BeitragThema: Re: Breakfast at Tiffany's?   So Jan 27, 2013 7:48 pm

Der Wagen wurde schon gestartet und der junge Mann stieg ein, schlug die Tür zu und ließ sich auf seinen Sitz nieder. Sein Atem ging schnell und er brauchte ein paar Minuten, bis er wieder seine Sprache fand. „Gut gemacht Jungs.“ meinte ich nur mit meiner rauen Stimme und hob das Bündel voller Geld in die Luft. Tja was mein Vater konnte, konnte ich doch schon lange. Während sie zurückfuhren, lehnte ich mich zurück und genoss die Aussicht. Wie oft hatten sie jetzt schon dieses Zeug verkauft? Und noch immer hatte man sie nicht dabei erwischt, das war sogar sehr gut. Die anderen drei stimmten mir nur zu, dann schwieg jeder einzelne. Noch waren sie nicht in Sicherheit, dieses Mal hätte man sie fast erwischt. Oh wenn mein Dad nur davon wüsste… der würde mich noch umbringen. Langsam, durch mein Haar streichend, biss ich mich leicht auf meine Unterlippe und versank etwas in Gedanken.
Mein Herz klopfte noch immer rasend schnell, aber diesen Adrenalin Kick hatte ich heute einfach wieder mal gebraucht um richtig zu leben. Klar, ich hätte in die Bar arbeiten gehen können, doch dazu hatte ich keine Lust.
Manche würden mich für völlig verrückt halten, doch es war mir egal. Die anderen Leute kannten mich nicht, da war es doch recht einfach ihr Geschwafel zu ignorieren, nicht? Irgendwann hielt der Wagen, ich zog ein Päckchen von Scheinen aus dem Beutel und steckte es in meine Jackentasche, dort war es sicher. „Also man sieht sich, bis dann.“ verabschiedete ich mich murmelnd und stieg aus. Die Müdigkeit war mir anzusehen und ich bereute es, dass ich vorher noch unbedingt was trinken hatte müssen, jetzt spürte ich die Auswirkungen. Langsam drehte ich mich um, schwankte zum großen Tor, legte meine Hand drauf, ehe ein leiser Klick ertönte und es öffnete sich leise, fast lautlos. Es war eisig kalt, doch das spürte ich ja nicht, niemals wieder würde mir kalt sein, weil ich dieses Wolfsgen in mir hatte. Dennoch marschierte ich taumelnd den Weg hoch zum großen Haus, was eigentlich schon wie eine Villa war.
Doch ich ging nicht vorne rein, dann hätte mein Vater mich ja bemerkt, also nahm ich den Hintereingang und schlich mich so unbemerkt wie möglich zu meinem Zimmer hoch. Erst als ich die Zimmertür hinter mir schloss, seufzte ich vor Erleichterung und zog mir sogleich die Jacke aus, warf sie achtlos auf den Boden und stieg so in mein Bett hinein. Der Tag war nach meinem Geschmack viel zu schnell vergangen, und jetzt war es schon so spät. Na toll wie sollte ich bloß morgen aus dem Bett kommen? Mein Leben war einfach chaotisch, mehr gab es nicht auch nicht zu sagen…

Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich förmlich und ich musste aufwachen. Doch deshalb murrte ich kurz und sprang mit Leichtigkeit aus dem warmen Bett. Schnell hüpfte ich unter die Dusche und duschte mich, so wie fast jeden Morgen. Heute war ein neuer Tag, man konnte neues erleben. Ich musste los, die Grenzen kontrollieren, und hungrig war ich auch und wie. Mein Magen meldete sich schon.
Zu gerne hätte ich jetzt einen Menschen angegriffen und zugesehen wie derjenige um Gnade bettelte, alles gab, damit er weiterleben konnte. Bahh diese Menschen… sie waren so leicht manipulierbar und schwach. Die Werwölfe hätten niemals so ausgerottet werden, so weiter durfte es nicht mehr gehen, sonst ergab das Leben keinen Sinn mehr für ihn. Schnell richtete ich meine Frisur, was dann aber doch eine kleine Weile dauerte und erst dann verließ ich das Haus. Mein Dad war schon außer Haus, vielleicht wieder unterwegs in seinem Auto um Waren auszuliefern? Wäre gut möglich. Ich lief hin zum Wald, der zum Glück nicht weit entfernt war, da wir ja eh eher außerhalb der Stadt lebten und schon verwandelte ich mich.
Noch immer tat das weh, ich spürte es jeden Mal. Dennoch tat ich es gerne, war stolz Anführer meines eigenen Rudels zu sein und das machte mich zu dem, was ich heute bin. So gut wie keiner von meinen menschlichen Bekannten, wusste wer ich wirklich war und so sollte es auch bleiben. Hier gab es schon genug Jäger, sie entwickelten immer bessere Methoden um uns zu jagen. Wie sehr ich sie dafür hasste, doch ich wollte Rache für das, was sie mir schon angetan haben. Bisher hat mich aber noch nie einer fangen können. Irgendwann blieb ich stehen und spitzte die Ohren, mein Mund war offen und die dolchartigen, spitzen Zähne ragten aus meinem Maul, ich war die perfekte Killermaschine und hatte auch das Temperament dazu. Hier war nichts mehr. Doch mir wehte ein Geruch in die Nase…ein Fremder Wolf.
Wer konnte es sein? Leise verfolgte ich diese Spur. Es war gerade mal früher morgen, doch schon war ich unterwegs. Dann trat ich aus dem Wald und vor mir ersteckte sich ein tiefer Abgrund, hier gab es schon so einige Tote…
Mein pechschwarzes Fell stach sehr direkt aus der Masse und dem Schnee hervor. Das war zwar nicht besonders hilfreich auf der Jagd, aber es ließ mich furchteinflößender wirken, was ich auch in der Tat war. Eine Pfote vor der anderen setzend, trat ich näher heran und stellte die Ohren auf, ich sah mich um.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sean Bailey
Lost
avatar

BeitragThema: Re: Breakfast at Tiffany's?   So Jan 27, 2013 8:36 pm

Die Zeit, sie blätterte dahin. Sie verflog mit jeder Schneepflocke, die sich auf meinem weißem Fell ablegte und die Steine bedeckte. Es war, als wären die Gesetzte der Natur aufgehoben. Ich brauchte die Zeit nicht. Wie oft hatte ich schon darüber nachgedacht, hier im Wald zu leben. Ich wäre frei. Ungebunden. Ich hätte viel Freiraum, bräuchte kein Geld, kein Haus, keine Steuern. Meine Eltern konnten mich als vermisst melden, man würde nach mir suchen und irgendwann wäre ich für tot erklärt. Und in echt führte ich ein glückliches Leben, wovon meine Eltern natürlich wissen würden. Wäre das nicht viel leichter? Ich brauchte nicht jeden tag Crystina anrufen und ihr in der Bar absagen. Ich brauchte mich nichtmehr um die kleinen Schreihälse in der Nachbarschaft kümmern. Ich bräuchte nie wieder die Nacht wach im Bett liegen und hoffen, dass ich einschlafen würde, weil ich wusste, dass ich im Wald einschlafen konnte. Hier konnte ich leben.
Seit meinem 16 Lebensjahr hatte sich so vieles verändert. Es war bald 2 Jahre her. Ich hatte die High-School abgeschlossen und meine Freunde hinter mir gelassen. Ich lernte, mit meiner Besonderheit umzugehen und war mit meinem neuen Leben zufrieden. Es war schließlich eine Gabe, die man akzeptieren musste. Man musste das Schicksal, wenn es soetwas gab, akzeptieren. Izzy, meine Cousine, konnte das nicht, oh nein! Sie sträubte sich gegen ihre Begabung. Gegen ihre Schönheit als Wolf, ihre Eleganz. Sie wäre eine tolle Rudelleiterin, wirklich. Vielleicht, ganz vielleicht wäre das eine Möglichkeit, einen festen Platz zu finden. Was war ich jetzt schon, wenn man mich in einer Rangordnung betrachtete? Ich war ein heller Wolf, allein und ungebunden, ohne Freunde, Begleiter oder Rechte. Ohne Land, Heim und Areal. Keine Grenzen, die ich bewachen musste. Aber was bedeutete das schon? Vielleicht war ich für andere ein Streuner. Ein kleiner Köter oder sowas. Aber ich hatte keine Pflichten, die ich erfüllen musste. Ich konnte ich sein, meine Spaß haben. Ich musste nur mein eigenes Leben schützen.
Der Hase wurde immer kälter. Er lag vor meiner Schnauze und jede Windböe trug etwas von seinem Geruch ab, bis es nurnoch das Blut war, was man riechen konnte. Die Sonne stand bereits weit über den Bäumen, doch ich konnte mich noch nicht dazu motivieren, weiterzuziehen. Ich wusste, was das für Gefahren mit sich brachte. Es war mir nicht erlaubt, auf fremden Terrain zu verweilen. Je später es wurde, desto mehr Wölfe waren unterwegs, desto sicherer wurden die Grenzen und desto mehr musste ich aufpassen. Aber die Schneepflocken beruhigen mich. Sie gaben mir eine Sicherheit. Woran es lag, dass ich nicht merkte, wie mir ein fremder Duft in die Nase flog weiß ich nicht. Meine Aufmerksamkeit war vermutlich eingeschränkt. Vielleicht lag es auch an den langen, schlaflosen Nächten, dass mein Körper nun ruhte. Ich hoffte darauf, dass ich einfach nicht auffallen würde. Ich war weiß, der Boden wurde immer schneebedeckter und die Felsen waren kantig. Doch halft es mir weiter, mich zu verstecken? So konnte ich mich nicht integrieren und würde weiterhin von Grenze zu grenze fliehen. Ich wollte herausfinden, zu wem dieser Geruch gehörte und erhob mich. Meine Beine drückten mich von dem harten Stein ab und schon stand ich ziemlich weit oben auf dem Vorsprung, sodass ich das Umfeld gut im Blick hatte. Meine blauen Augen suchten die Bäume und Büschungen ab, folgtem jedem Vogel, aber ich sah nichts. Niemanden. Es war nur der undefinierte Geruch, der beinahe schon eine Qual wurde. Ich öffnete mein Maul und stieß einen hohen, lauten Ton aus. Ich wollte mich bemerkbar machen. Und spätestens jetzt musste der Gebietsverteidiger sich zeigen. Ein anderer Werwolf innerhalb seiner Grenzen, jemand, der seine Nahrung fraß. Sowas konnte man doch als Rudelmitglied nicht zulassen, oder?
Aber war es überhaupt ein Rudelmitglied? Vielleicht lernte ich auch jemanden "freien" kennen. Neue Streuner. Es gab schließlich nicht viele von uns. Die meisten waren... Tot. Aber nein, der Tag war zu schön um zu sterben, nicht?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Zayn Harrison
Bradford Bad Boy
avatar

BeitragThema: Re: Breakfast at Tiffany's?   Mi Feb 06, 2013 3:59 pm

Der Schnee wirbelte nur so an mir vorbei, trotz allem fror ich nicht, niemals. Ein guter Vorteil, wenn man bedachte, dass mir nie kalt werden könnte. Vor meiner Verwandlung war das ganz anders, ich kann mich noch recht gut erinnern, wie sehr ich gezittert habe, wenn ich auf den Zug in der Scheißkälte warten musste. Seit meiner Verwandlung hatte sich alles zum Besseren für mich gewendet, naja fast. Jetzt musste ich selbst zu recht kommen mit allem, musste früh lernen erwachsen zu werden.
Doch jetzt musste ich dadurch, durfte keine Schwäche zeigen, vor allem was mein Rudel betraf. Sie alle erwarteten von mir, dass ich wusste was ich da tat, doch vor allem am Anfang war mir das alles so schwer gefallen, doch tja ich war ein Harrison und wenn mein Vater nicht wäre, wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen. Ein unglaublich lauter Ton ließ mich wieder aus den Gedanken kommen und sofort spitzte ich meine Ohren, versuchte herauszufinden von wo das Geräusch kam. Also hatte ich mich doch nicht geirrt, irgendwo hier war noch ein Wolf…vermutlich so ein Streuner, Einzelgänger wie man sie nannte. Viele solcher Wölfe waren Verräter ihres eigenen Rudels, kein Wunder das sie einen grausamen Tod starben. Bis jetzt hatte ich noch keinen Wolf verbannt, doch irgendwann müsste ich es sicher tun, es konnte sich nur um Monate oder Jahre handeln. Also wollte dieser jemand erkannt werden. Etwa aus Neugier? Jetzt oder nie… Ich heulte kurz auf, noch war ich ziemlich ruhig, aber gleichzeitig neugierig. Gut nur, dass mein Rudel gebiet nicht hier lag, sonst wäre der Wolf jetzt tot, wenn ich ihn gefunden hätte.
Meine Pfoten trugen mich mehr zum Abgrund zu und dann erst konnte ich den Fremdling ausfindig machen. Sein Fell so hell, passte sich perfekt dem Schnee an. Den Kopf leicht erhoben, blickte ich ihn an, kniff die kristallklaren Augen zusammen und schnupperte etwas, während ich ihn beobachtete. Das war er also…der Wolf. „Na ganz alleine hier?“ war das erste was ich mittels Gedanken fragte, und machte einige weitere Schritte, behielt ihn aber die ganze Zeit im Auge. Man konnte ja nie wissen, es gab schon viele Situationen wo ich in einen Hinterhalt gelockt werden sollte, tja jedoch ohne Erfolg. Alles Idioten, die glaubten sich mit mir anzulegen wollen. Und zum Schluss starben sie immer… deren Pech. Hauptsache war doch, dass ich überlebte, immerhin war ich sehr von mir überzeugt. Der Wind verebbte langsam und es wurde ruhiger hier, ja fast zu ruhig. Vielleicht würde der Tag ja doch noch interessant werden, abwarten heißt es.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte

BeitragThema: Re: Breakfast at Tiffany's?   

Nach oben Nach unten
 

Breakfast at Tiffany's?

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Redwood-Nationalpark ::  :: Beside Plays :: Present-