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 Wenn Worte meine Sprache wären...

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Sean Bailey
Lost
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BeitragThema: Wenn Worte meine Sprache wären...   Do Jan 31, 2013 4:13 pm

Es war ein Heulen aus dem Wald zu hören, wie jeden Tag in den letzten Monaten. Die Schreie wurden immer schrecklicher, immer angsteinflößender. Mein Vater erzählte mir von den Reaktionen der Bewohner. Immer mehr Menschen, die am Waldrand lebten, suchten polizeilichen Schutz. Der Grund waren wir. Das Volk der Wölfe. Und wie jeden Tag mussten wir überleben. Wir brauchten unseren Spaß. Die Leidenschaft am Jagen belebte mich und gab mir die Kraft, weiterzumachen. Morgens wieder aufzustehen. Ich konnte es nicht lassen, ich musste meine Spiele mit diesen Wesen spielen. Jeden Tag, immer und immer wieder. Und auch wenn sie lauter schrien. Auch wenn ich blutrünstiger wurde und den Tod der Wesen hinauszögerte. Fressen und gefressen werden, so hieß es doch, oder?
Ich wusste, dass ich irgendwann daran sterben würde. Dass man mich finden würde und mich kaltblütig erschießen würde. Ich kannte die Routen der Jäger von meinem Vater und passte auf, dass meine Wege den ihren nicht kreuzten.
Es war das saftige, rote Fleisch, was ich brauchte. Es war der Hirsch, dessen Körper meine Krallen zu Boden drückten. Ein Festmahl. Köstlichkeiten für einen Werwolf wie mich. Ich wusste nicht, in welchem Territorium ich gejagt hatte und es kümmerte mich nicht. Ich tat es jeden Tag und wurde fast nie erwischt. Außerdem war es rechtlich nicht ihr Wild, was im Wald rumlief. Es war ihr Grund, aufdem das Wild lebte, aber es gehörte nicht ihnen. Einzelgänger wie ich mussten doch auch irgendwie um die Runden kommen.
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Mira Hastings
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Do Jan 31, 2013 4:33 pm

Heute war ich mal wieder dran.Heute war es der Job der Zwillinge,wie es Zayn immer nannte.Was das bedeuete?Es hieß,dass Damon und ich das Gebiet ablaufen mussten.Ich hasste es,denn man bekam eh nie was mit.Niemand war da und das Tag für Tag für Tag.Trotzdem musste die Arbeit erledigt werden und der Rudelführer,dieses eingeblidtete Wesen,war sich zu Schade mal selber die Runde zu drehen,die wir jeden verdammten Tag ablaufen mussten.
Irgendwie hatte ich heute ein komisches Gefühl,was wahrscheinlich daran lag,dass Damon und ich heute vor genau 14 Jahren von zu Hause abgehauen waren.Ich schaubte,dachte an meine Eltern und hoffte,dass sie sich niemals wieder blicken lassen würden.Eins war mir jedoch klar und das war,dass ich meinen Eltern den Kopf abhacken würde wenn sie sich auch nur ein mal bei mir blicken ließen.Genau so würde es Damon tun,der immer das Lieblingskind gewesen war und der nicht jeden Tag von unseren Eltern geschlagen wurde,so wie ich.Als er es rausgefunden hatte war er mit mir abgehauen und hatte mich wieder aufgepeppelt.Seitdem lebten wir alleine.Wir waren Jahre lang Einzelgänger,haben uns alleine durchgeschlagen,bis wir uns Zayn's Rudel angeschlossen hatten.
Ich lief weiter und es war rein gar nichts zu sehen.Langweilig,dachte ich mir und auf einmal war es still,zu still.Ich hörte jedoch etwas,ganz klar und laut.Ich schloss die Augen,suchte die Laute und machte mich dann auf den Weg zu der Stelle wo ich die Geräusche wargenommen hatte.Ich liebte meine Fellfarben dafür,dass ich mich überall verstecken konnte und darum sah ich mir das alles erst mal an.Ich kannte wirklich jeden aus unserem Rudel,doch diesen Wolf hatte ich noch nie gesehen.Ich schaute in die Richtig des Wolfes,ehe ich hinter den Bäumen hervorkam,"Du solltest lieber verschwinden.Das ist nicht der Platz für einen Einzelgänger wie dich!",zischte ich ihn an.Klar sagte ich es nicht laut,doch er konnte mich schon verstehen,da ich ihm die Worte sozusagen schickte.Ich ließ einen finsteren Blick auf meinem Gesicht erscheinen und atmete tief ein und aus.

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Sean Bailey
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Do Jan 31, 2013 4:44 pm

Es war ein befriedigendes Gefühl, meine Schnauze in der Bauchöhle des Hirsches zu vergraben. Es war warm dort drin, sicherlich konnte man einen super Unterschlupf daraus bauen. Wieso tat ich es eigentlich nicht? Wieso baute ich mir kein kleines Zuhause hier im Wald? Dann brauchte ich nicht immer mitten im Wald meine Beute auffressen oder verstecken. Ich hätte eine Art Lagerraum. Und ich müsste nicht mit einer Blut verschmierten Schnauze umherlaufen, so wie jetzt. Ja, mein ganzes, ehemalig weißes Gesicht war blutbefleckt.
Während einer Mahlzeit konzentrierte ich mich auf nichts anderes als auf mein Fraß. Ich vergas alles um mich herum und genoss die Belohnung einer anstrengenden Verfolgung. So war es auch heute. Nur leider bemerkte ich dadurch zu spät, wie ein anderer Wolf sich anschlich. Ich merkte es erst, als ich zischende Worte vernahm. Sofort hob ich meinen Kopf und knurrte aggressiv in die Richtung, aus der ich die Worte wahrgenommen hatte. Meine Augen kniff ich zusammen, als ich den weiblichen Wolf betrachtete. Das war mein Essen. Mir war es egal, wo ich war. Oh ja. Von einer Wölfin ließ ich mir garnichts sagen! "An deiner Stelle würde ich einfach weitergehen und dieses Treffen hier ganz schnell vergessen." knurrte ich zurück. Sie hatte wohl keinen Respekt vor dem Leben als Einzelgänger. Es war nicht so leicht, über die Runden zu kommen, wenn man keinen Daddy hatte, der auf einen aufpasste - wie es bei ihr vermutlich der Fall war.
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Mira Hastings
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Do Jan 31, 2013 4:55 pm

Ich sah ihn an,ließ meinen Blick starr auf ihn gerichtet und hoffte,dass er sich nicht mit mir anlegen würde.Ich würde auch meine Gabe anwenden um meine Ruhe zu haben,denn so konnte ich ihn einfach aus unserem Gebiet in ein anderes verfrachten,welches wahrscheinlich das von Maurii sein würde,da es in der Nähe war.Als er sein Gesicht aus dem Hirsch gezogen hatte und mich mit eine blutbefleckten Schanuze ansah schaute ich einfach mit einem sehr aggressiven Blick an und ließ seine Worte wirken."Wie wäre es,wenn DU einfach unser Rudelgebiet verlässt.Dann ist alles im grünen Bereich und wir haben beide unsere Ruhe!",gab ich leicht angepisst zurück und dachte an meine Vergangenheit.Klar war ich auch mal eine von seiner Sorte gewesen,doch hatte das hinter mir gelassen.Ich hatte mir etwas gesucht,wo ich mich unglaublich wohl fülte.Zwar hatte ich manchmal das Bedürfnis wieder alleine mit meinem Zwilling zu leben,doch eigentlich fühlte ich mich mega wohl bei dem Rudel.Zwar ging mir unser Rudelführer total auf den Geist,doch eigentlich war er schwer okay.
Dann verdrängte ich meine Gedanken und konzentrierte mich wieder auf ihn.Ich hatte zwar keine Lust auf Streit,doch ich hatte geschworen alle von hier zu verjagen,die nicht hier hin gehörten.

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Sean Bailey
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Fr Feb 01, 2013 8:29 pm

Soso, Madame wollte mir also Anweisungen geben? Dieses Weib hatte ernsthaft vor, mich bei meinem Mittagessen zu stören und somit meinen kompletten Kreislauf beenden? Was bildete sie sich ein, wer sie war? Ich war ein Einzelgänger, ich war kein Minderwertiges Geschöpf. Ich hatte genug Mut, mich alleine durchs Leben zu kämpfen und soetwas sollte Beachtung bekommen und keine Ablehnung und Vertreibung. Nur weil diese Rudelwesen den ganzen Tag in ihrem Gebiet auf ihrem faulen Hintern saßen und sturköpfig darauf beharrten, dass alles ihr Eigentum war.
Ich weiß, dass es falsch von mir war, wie ich mich verhielt. Aber ich musste immer und immer wieder unterscheiden von mir als Mensch und mir als Wolf. Als Mensch hatte ich die Möglichkeit, ein angenehmes Leben zu führen, aber als Wolf musste ich kämpfen. In der unzivilisierten Natur war es nicht so leicht. Meine Menschenfreunde wurden auf einmal meine Feinde. "Hör zu!" bäglte ich laut und wütend während meine Krallen sich in die Erde bohrten. "Ich werde dir und deinen Rudelfreunden diesen Gefallen nicht tun. Ich habe ein Recht, hier in unserem Wald zu leben, so wie du auch." Man konnte die Wut aus meiner Stimme hören. Als Menschen würde man diese Art an Ausgrenzung als Rassismus bezeichnen. "Wenn ihr mich nicht haben wollt, müsst ihr mich schon umbringen!" Nein, ich war ganz und garnicht in der Laune, das ganze friedlich zu regeln. Diese Hierarchie ging mir auf den Zeiger. Ich verabscheute diese Struktur der Gesellschaft. Wir waren alle Menschen, wieso konnten wir nicht auch in Wolfsform ein gesittetes Leben führen?
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Mira Hastings
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Sa Feb 02, 2013 1:20 pm

Mein Blick ruhte weiterhin auf ihm,doch irgenwas war faul an dieser Sache.Er war der erste,der sich einem der Rudelmitglieder wiedersetzte und eigentlich musste ihm mein Respekt gebühren.Irgendwas an ihm erinnerte mich an meinen Bruder.Ich wusste nicht was da mit mir los war,doch als er meinte,dass wir ihn töten mussten um ihn loszuwerden verlor ich alles.Mein ganzer Halt war weg und ich wusste nicht was ich machen sollte.Ich schnaubte."Okay..",fing ich an,"..ich lass dich laufen,doch nur dieses eine Mal!Weil ich auch mal so war wie du!",beendete ich meine Worte.Was hatte ich da nur getan?Ich hatte locker gelassen und grade das war ein Fehler gewesen.Ich wusste nicht was ich tat,war von meinem damaligen Leben benebelt und spürte auf ein mal einen stechenden Schmerz in meinem linken Vorderbein.Als ich unauffällig an mir runter sah sah ich,dass ich sehr stark blutete.Ich schaute wieder auf und meinte nur,"Entschuldige mich kurz!"
Dann verwandelte mich in einen Mensch und krämpelte den Ärmel meiner durchbluteten Jacke hoch.Es war eine tiefe Wunde,die ziemlich nach einer Fleischwunde aussah.Ich lies sie so wie sie war und sah dann wieder zu ihm."Tut mir wirklich Leid!",meinte ich noch mal und war mir jetzt wirklich sicher warum ich es hasste mich vor anderen Wölfen in einen Menschen zu wandeln.Ich tastete die Wunde ab und wir mir dann sicher,dass nichts gebrochen war.Dann sah ich wieder zu ihm.Irgendwie erinnerte er mich zu sehr an Damon.

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Sean Bailey
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Sa Feb 02, 2013 2:04 pm

Moment. Hatte ich richtig gehört? Meinte diese Wölfin wirklich, ich dürfte hier einfach so weiterfressen? Natürlich kam es mir sehr entgegen und sie hatte es endlich eingesehen. Es war ein Wald. Alles gehörte der Natur und sie konnte nicht darüber entscheiden, wer sich hier aufhalten durfte und wer nicht. Dennoch hatte ich mich auf einen Kampf gefreut - jedenfalls der Wolf in mir. Ich war im Blutrausch, ich brauchte einen Kampf. Der Hirsch war nicht sehr schwer zu erlegen gewesen, ich hatte mich viel eher auf eine lange Jagt gefreut. Aber nichts.
Dann wurden meine Sinne erneut verschärft: Ich roch frisches Blut. Blut, was noch nicht abgestanden und abgekühlt war. Es war warm, eine frische Wunde. Und sie war direkt hier. Sie kam von der Wölfin. Ich musste leise knurren und meine Augen zukneifen. Als ich ihre Stimme hörte, ahnte ich, was passiert war: Sie hatte sich zurück verwandelt. Der größte Fehler, den sie vor einem in Rage seiendem Werwolf machen konnte. 'Geh weg!' knurrte ich mich zusammengebissenen Zähnen. Meine Krallen bohrten sich in den Boden, meine Hinterbeine drückten mich zurück, sodass ich nicht sofort auf sie lossprang. Wenn ich jetzt die Augen öffnete und ein blutendes, menschliches Wesen sehen würde, so wäre dies ihr Ende, das war mir klar. Ich hoffte inständig, dass sie verstand, was ich von ihr verlangte. 'RENN!'
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Mira Hastings
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BeitragThema: Re: Wenn Worte meine Sprache wären...   Sa Feb 02, 2013 2:30 pm

Ich mekrte was ich getan hatte und hörte nun auch seine Stimme.Ich hatte nur scheiße gebaut und meinte nichts.Ich zog den Jackenärmel runter,wandelte mich zurück in den Wolf und lief.Ich lief einfach,denn ich wusste,was für einen großen Fehler ich gemacht hatte.Ich sprintete und ich wusste wie schnell ich war,denn ich war schon immer ehr die Sprinterin gewesen. Als ich letztendlich wieder am Rudelhaus ankam war keiner da.Ich lief rein und verarztete die Wunde.Als ich endlich wieder auf dem Boden war schaute ich aus dem Fenster.Ich seufzte und dachte an mein Leben als Einzelgängerin.Alles war schön gewesen,ich hatte meine Ruhe gehabt und war alleine mit meinem Bruder,den ich über alles liebte.Ich seufzte und ging dann ins Wohnzimmer.Ich setzte mich auf die Couch uns schlatete den Fernsehn an.Ich musste diesen Vorfall vergessen.Ich musste alles vergessen und am besten einfach nur noch was anderes tun als hier rumzusitzen,doch die Schmerzen waren einfach zu groß.

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