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 My Home is my Castle

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AutorNachricht
Zayn Harrison
Bradford Bad Boy
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BeitragThema: My Home is my Castle   Fr Aug 23, 2013 8:13 pm

Zayn's Ferienhaus


Ich wusste nicht was mich dazu gebracht hatte, Ana wirklich in mein Ferienhaus einzuladen, aber ich mochte die kleine. Sie ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, ständig musste ich an sie denken.
Dass konnte nur eines sein: Es nannte sich Liebe! Ausgerechnet ihm passierte sowas…er hätte nicht erwartet, dass er sich verlieben würde, vor allem in einen Menschen. Wenn die anderen davon was erfahren würden, könnte das meinem Ruf schaden und mein Amt als Anführer in Frage stellen. Einer war ja ganz scharf drauf selbst das Rudel anzuführen, aber dazu wollte ich es nie kommen lassen. Niemals! Die anderen mussten lernen sich unterzuordnen, sonst würde ich sie verfolgen und kalt machen, so wie es jeder andere an meiner Stelle tun würde.
Nun stand ich hier in meinem Zimmer, vor dem großen Spiegel und betrachtete mich. Die schwarze Lederjacke saß, diese hatte ich auch bei unserer ersten, zufälligen Begegnung an. Obwohl ich Ana schon länger jetzt kannte, wusste sie immer noch nicht von meinem Geheimnis, dass ich stets für mich bewahrte. Kaum auszudenken wie sie reagieren würde, wenn sie davon wüsste. Wahrscheinlich würde sie völlig sprachlos sein, sich einfach umdrehen und mein Haus verlassen, oder sie würde daraufhin lachen und denken ich mache Witze. Ich sah mich an, mein Blick war ernst, wirkte etwas aufgesetzt aber sein Mund war nur ein dünner Strich.
Kurz färbten sich meine Augen gelb, dann ließ ich sie wieder bernsteinfarben werden. Es konnte losgehen, diesen Abend würde ich ausnutzen. Vielleicht würde ich auch mit ihr im Bett landen, so wie ich es schon lange vorhatte…aber sie war hartnäckig und ließ einen nicht so leicht an sich ran, was mich nur noch mehr anspornte sie besser kennenzulernen. Es war gut, dass sie nicht leicht zu haben war, Schlampen hatte ich genug gehabt, aber sie war anders als die anderen Frauen. Sie wollte und konnte ich nicht vergessen, doch sagen würde ich das nicht gerne, das passte nicht zu mir. Die Klingel ertönte und riss mich aus meinen Gedanken, ließen nur noch Erinnerungsfetzen zurück und ich ging augenblicklich los, bewegte mich elegant zur großen, weißen Eingangstür, öffnete diese ruckartig und sah die äußerst bezaubernde McQueen. „Ich habe dich bereits erwartet. Komm doch rein.“ sprach ich aus, ließ mir keine Nervosität anmerken, war wie immer ganz cool und beinah unnahbar, aber zugleich charmant. Dann rückte ich etwas zur Seite, damit sie reinkommen konnte. Ein leichtes lächeln zierte meine Lippen und meine Augen funkelten kurz auf.
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: My Home is my Castle   Sa Aug 24, 2013 8:44 am

Tief atmete ich die Waldluft ein, es hatte vor kurzen geregnet und ich liebte diesen Geruch, so frisch so belebend. Es war so wunderschön hier mitten in der Natur, ich war Maureen wirklich unendlich dankbar, dass ich über die Ferien hier bei ihr wohnen durfte. Ihre Familie war total nett und freundlich. Außerdem half es mir sehr, da ich ja einen Bericht über den Redwood als Hausarbeit schreiben musste. Maureen kannte so viele Einzelheiten zu diesem Gebiet, es war wirklich erstaunlich. Fast so als kannte sie jeden Millimeter dieses Waldes. Sie war mir wirklich eine große Hilfe, ich war nur immer noch am überlegen, wie ich ihr das zurück geben konnte. Das Einzige was ich noch etwas schade fand war, dass ich Damon noch nicht gesehen hatte. Eigentlich wollte ich ihm ohne Handy über den Weg laufen, ich hatte immer das Gefühl gehabt, er wüsste genau wo ich war. Doch das waren wohl nur Kindheitsfantasien. Ich würde ihm wohl besser mal eine Nachricht schicken, bei diesem Gedanken holte ich auch gleich mein Handy hervor und begann zu tippen. Vielleicht hatte er ja gleich morgen Zeit. Aber andererseits wollte ich nicht aufdringlich sein, ich wusste ja nicht mal ob die Nummer die ich hatte noch seine jetzige war. Vielleicht kannte Zayn ja Damon, denn wenn man schon in so einem Gebiet wohnte musste man doch die Einwohner auch kennen. Ich würde ihn heute gleich fragen, trotzdem schrieb ich Damon erst mal eine Nachricht. Dabei strich ein zierliches Lächeln meine Lippen und ich ging mit leichten Schritten über den Waldweg zu Zayn’s Ferienhaus. Es war schon ein ziemliches Stück von Maureen’s Haus weg. Die Hälfte davon bin ich mit dem Fahrrad gekommen, doch bei dem Waldweg hier ging das nun nicht mehr, also stellte ich es ab und ging zu Fuß weiter. Was ich in diesem Moment noch nicht wusste, meine Wenigkeit hatte eine große Grenze übertreten, denn nun war ich in einem Gebiet, dass man besser meiden sollte. Und wenn ich nicht aufpasste, wäre meine Seele hier schnell verloren. Dieser Wald verbarg mehr Geheimnisse als man sich vorstellen konnte. Plötzlich lief ein kleines Eichhörnchen über den Weg und auf einen Baum hinauf. Kurz hielt ich an und holte mein Handy hervor, ich wollte Maureen ein Bild schicken, auch wenn sie diese Tiere sicher tagtäglich sah, für mich aus der Stadt, waren genau diese Kleinigkeiten etwas Besonderes. Als ich die Nachricht abgeschickt hatte, hörte ich noch einen Specht und grinste, dieser Wald war wundervoll. Doch meine Aufmerksamkeit bezog sich dann auf etwas anderes, denn es schien so, als wäre ich da. Ein edles, neuartiges Haus stand an einer großen Waldlichtung und obwohl es so neuartig aussah, passte es perfekt hierher. Es hatte große Fenster, die viel Licht spendeten und es war eher flach gebaut, hatte wahrscheinlich auch irgendeinen Grund. Aber mit dem wollte ich mich jetzt nicht aufhalten. Mit ein paar schnellen Schritten stand ich vor der Tür und klingelte. Als ich kurz zu Boden blickte, fielen mir erst meine süßen, kindlichen Gummistiefel auf die ich anhatte, schlagartig wurde ich rot im Gesicht. Das konnte ja peinlich werden nun. Doch bevor ich irgendwie reagieren konnte, öffnete sich die Tür. Ich schluckte meine ganze Verlegenheit einfach runter und grinste wie ich es immer tat. Zayn öffnete jedoch die Tür elegant und er hatte immer etwas herablassendes, aber auch Charmantes an sich. Denn sobald ich dachte, ich kannte diesen Kerl, zeigte er mir wieder eine neue Seite von sich. Er schien so unantastbar, besser konnte ich es gar nicht ausdrücken. Dadurch verschwand mein Grinsen eher zu einen zärtlichen Lächeln, damit ich auch wirklich nicht noch mehr kindlich wirkte.  „Ich habe dich bereits erwartet. Komm doch rein.“ sagte er mir seiner Gelassenheit und ich nickte schnell. „Danke, ich hoffe ich bin nicht zu spät…“ meine Augen wurden groß als ich das Haus betrat. Es war Innen viel größer als es von außen schien. Es war perfekt eingerichtet, alles schien genau einen Platz zu haben. „Du hast ein wunderschönes Haus…“ entkam es mir schon im nächsten Moment und ich war wirklich verzaubert.

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Zayn Harrison
Bradford Bad Boy
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BeitragThema: Re: My Home is my Castle   Sa Aug 24, 2013 10:13 am

„Nein, du bist nicht zu spät, genau auf die Minute pünktlich trifft es wohl eher.“ beantwortete ich wahrheitsgemäß und ließ sie in mein schickes Haus rein. „Danke, der Architekt hat gute Arbeit geleistet.“ sprach ich sogleich aus, schloss die Tür hinter mir und machte einige Schritte vorwärts.
„Süße Gummistiefel, bei dem Wetter ist es von Vorteil sie zu tragen. Die Waldwege hier können bei Regen sehr schlammig werden, wäre doch schlecht wenn deine Füße etwas davon abbekommen würden.“ Der Unterton klang einen Hauch amüsiert. Mein Blick blieb auf ihr liegen, ich trat nun hinter sie hin und nahm ihr Gentleman like die Jacke ab, hängte diese bei dem jeweiligen Ständer ab und machte mich auf den Weg zur Küche, die gleich nebenan vom Wohnzimmer lag,
Mauer trennte die beiden Räume. So konnte man sich doch gleich viel besser unterhalten. „Ich lebe schon seit einigen Jahren hier, hab mir das Haus erbauen lassen, hat nicht wenig gekostet aber es hat sich ausgezahlt. Mittem im Wald, kann es sehr idyllisch sein, man hat Ruhe von dem Lärm, den Abgasen, nahezu perfekt. Die Preise heutzutage, werden immer höher, einfach unverschämt. Aber ich hab ja das Geld…deshalb brauche ich mir keine Sorgen zu machen. Aber Geld ist nicht alles oder wie siehst du das?“ Kurz drehte er sich um, hatte gerade zwei Weingläser aus dem Schrank herausgeholt. „Klar, mit Geld kann man sich vieles erkaufen, aber ist es wirklich nötig damit herum zu prahlen? Einige Leute hier in diesem Land…haben ebenfalls viel auf dem Konto, aber diese Menschen sind eher geizig, arrogant und geben gerne an. Die halten sich doch alle für was Besseres, ignorieren die anderen, die viel weniger haben als sie selbst und sind dann auch noch frech.“
Die Worte waren nur schwer aus dem Mund gekommen. Diese Wut auf diese Leute machten mich rasend und unberechenbar. Vor kurzem erst hatte ich im Club einen reichen Schnösel, der darauf bestand, alle Leute rauszuwerfen, nur damit er hier eine Party feiern konnte, mit anderen alten Säcken. Natürlich hatte ich ihn hochkant rausgeworfen, ich verabscheute sowas einfach. Grauenvoll, um es mit einem Wort auszudrücken. „Ich hoffe du magst Rotwein. Ist ein Baron Rothschild Château Lafite-Rothschild Pauillac aus dem Jahre 2009. Kommt aus Frankreich. Er enthält fruchtige Noten, die leicht an kandierte Früchte erinnern. Im Abgang sehr lang, schmeichelnd und seidig.“ Ja ich kannte mich mit Weinen aus, sowas war eines der wenigen Dinge, die mich wirklich interessierten. "Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken" – wie recht der gute Johann Wolfgang von Goethe doch hat.“ sagte ich und musste kurz lächeln.
Der Abend würde schon gut verlaufen, dafür würde ich sorgen. Mit den Weingläsern in der Hand kehrte ich zu Ana, überreichte ihr das Glas und stieß mit ihr an. „Auf einen schönen Abend, auf uns“ sagte ich erfreut und machte einen Schluck vom guten Wein. Ob es Ana wohl schmeckte? Das würde ich ja noch früh genug von ihr erfahren.
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: My Home is my Castle   So Aug 25, 2013 10:37 am

Zayn schloss die Tür hinter mir und sagte, dass ich nicht zu spät war, eher pünktlich. Doch wenn ich ehrlich war, hörte ich ihn gar nicht mehr. Dieses Haus war so groß und überall wo man hinsah, konnte man etwas Neues entdecken. Meine kleine Wohnung war im Vergleich wirklich … nichts. Kurz schluckte ich hart, ich konnte Zayn definitiv niemals zu mir einladen. Er riss mich jedoch aus meinen intensiven Gedanken und erinnerte mich an meine „süßen Gummistiefel“. In diesem Moment wäre ich am liebsten im Boden versunken,  wie peinlich war das, bitte. Jedoch verhielt er sich selbst jetzt hundert Mal erwachsender als ich, er meinte es wäre sehr schlau sie zu tragen, da der Waldboden ziemlich schlammig sei. „Danke… ja, da hast du wohl recht.“ Kam es kleinlaut von mir und im nächsten Moment spürte ich eine zärtliche Berührung und er nahm mir meine Jacke ab. Ich schenkte ihm nur einen abschätzenden Blick und ein Grinsen. Er ging an mir vorbei und ich folgte ihm vorsichtig, nachdem ich meine nassen Schuhe ausgezogen hatte. Er sprach während dessen, wie er das Haus bekommen hatte und es sich hier lebte, ging jedoch dann in ein Weltthema ein. Geld! Leider war bei mir oft Geld alles, denn ohne das Geld meines Bruders, könnte ich mir die Wohnung niemals leisten, das war das einzige Problem in San Franzisco. Doch er hatte recht, Geld war nicht alles, im Leben ging es umso viel mehr als ein paar Scheine. Gerade als ich ihm auf seine Frage antworten wollte, sprach er sofort weiter. Er hatte zwei Weingläser aus dem Schrank geholt und sprach über dieses Thema als wäre er besessen davon. Ich wich kurz einen Schritt zurück, in gewisse Wörter schreckte er so viel Energie hinein. Er war nicht hier bei mir, nein, er war wo anderes, er hatte eine Geschichte vor Augen. Irgendwas musste ihn wohl passiert sein mit diesen Leuten, von denen er erzählte. Natürlich hörte ich auch von Ihnen, aber nur in Zeitungen oder im Fernsehen. Er war wohl in den engeren Kreisen, aber das war natürlich klar, soviel Geld wie seine Familie hatte. Neben solchen Menschen fühlte ich mich immer so unglaublich klein, aber bei Zayn war das anderes. Er war aufrichtig und ... es klang komisch aber er schien loyal gegenüber seinem Besitz. Er war … so anderes. Plötzlich holte er mich zurück, als er mir ein Weinglas reichte. Wie konnte er von einem solchen aufgeladenen Thema so ruhig zu Rotwein wechseln? Dieser Mann steckte voller Geheimnisse und das gefiel mir. Fasziniert hörte ich ihm zu, während er mir etwas über den Wein erzählte. Meine Augen schlossen seinen Mund ein, seine weichen Lippen, der Klang seiner rauen Stimme verzauberte mich. Ich fand wieder zu mir, als er auf einen schönen Abend und auf uns anstieß. Ich lächelte sanft, mit einer eleganten Bewegung hob ich mein Glas an und nickte ihm zu. „Auf uns…“ mit diesen Worten nahm ich einen Schluck und mir kamen alles Worte wieder hoch die er sagte. Es war wirklich so, kandierte Früchte die sehr seidig schmeckten und meine Geschmacksknospen verzauberten. „Wow…“ hauchte ich leise und betrachtete das Glas vor mir. Meine Lippen waren etwas dunkler und ich biss mir leicht auf die Unterlippe. Noch nie hatte ich einen so guten Wein getrunken, dieser musste ja Unmengen von Geld gekostet haben. „Ein köstlicher Wein, außerdem bin ich beeindruckt von deinem Wissen über das gute Jahr.“ Ich stellte mein Glas ab und nahm die Weinflasche in die Hand. „So hätte ich dich gar nicht eingeschätzt..“ mit einem Grinsen musterte ich ihn und für eine Weile trafen sich unsere Blicke. Was war nur los mit mir? Das durfte nicht wahr sein… nein.

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Zayn Harrison
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BeitragThema: Re: My Home is my Castle   Mo Aug 26, 2013 1:00 pm

Ana schien von meinem Rotwein wirklich beeindruckt. Denn ich wusste es schon, bevor sie dieses `Wow` ausstieß. Ich hatte mal wieder direkt ins Schwarze getroffen. Kein Wunder, dass ich ein geborener Anführer war. Mit mir verscherzte man es besser nicht. Ich nahm noch einen kurzen Schluck, meine dunklen Augen aber waren die ganze Zeit auf sie gerichtete, ihren sinnlichen, vollen Lippen. Als sie sich leicht auf ihre Unterlippe biss, wäre mir beinahe ein knurren aus der Kehle entwichen, aber ich hielt mich zurück. Sie sollte nicht was Falsches von mir denken.
Die Wahrheit über mich und diesen Ort sollte sie niemals herausfinden. Damit würde sie vielleicht gar nicht klarkommen, und genau das machte mir wohl am meisten Angst. Je öfter ich sie sah, desto schwächer wurde ich im Inneren, sie hatte einfach von Anfang an mein Herz gestohlen und sie würde es mir bestimmt nicht mehr zurückgeben, so viel stand fest.
Wie lange würde das noch gut gehen? Doch weiter kam ich nicht mit meinen Überlegungen, da fing sie an zu sprechen, mit ihrer Stimme, die mich immer wieder aus meinen Gedanken holte. Sie war mehr als interessant, am liebsten hätte ich sie schon längst als Mein markiert, aber dass musste noch warten. Nicht, dass sie jemand anderes sie mir vor der Nase wegschnappte, das wollte ich unter allen Umständen verhindern.
Soweit ich wusste, hatte sie derzeit keinen anderen Typen am Start. Ich musste es ja wissen, immerhin hielt ich mich absichtlich oft in ihrer Nähe auf, ohne dass sie davon etwas mitbekam. Die Welt und vor allem diese Stadt waren nicht sicher vor dem Unheil, was sich hier zusammenbraute. Man könnte meinen, ich wäre ein Kontrollfreak, aber mir ging es nur um ihr Wohlergehen und es machte mir nichts aus sie den ganzen Tag so zu begleiten. Solange es ihr gut ging, war ich beruhigt und konnte in der Nacht auch schlafen. Die anderen wunderten sich langsam schon, was ich den lieben langen Tag so trieb, aber davon sollten sie besser nie erfahren.
Es war doch verboten sich auf einen Sterblichen einzulassen, sowas war mir nicht gegönnt. Aber ich wäre doch nicht Zayn, wenn ich nicht einfach die Regeln brach. „Ich bin schon viel unterwegs gekommen, die Welt ist nicht so groß wie man annimmt. Frankreich ist im Sommer wunderbar, die Stadt der Liebe…ein perfektes Urlaubsziel für Verliebte Pärchen. Hab einen Kurs besucht und viel über Wein gelernt. Es zahlt sich aus. Darauf stehen Frauen doch… China würde ich dir jedoch abraten, die Leute dort sind komisch was ihre Essgewohnheiten angeht. Ich weiß, andere Länder und somit andere Sitten, aber sie essen das Hunde und Katzen. Nein, da bleibe ich lieber in Amerika, dem Land mit den vielen Möglichkeiten.“ Heute war ich wieder sehr gesprächig, aber ich wollte sie einfach bei Laune halten, wollte, dass sie sich hier wie zu Hause fühlte. Und vielleicht würde ich dann endlich bekommen, worauf ich schon lange wartete.
Ihre Zuneigung. Unsere Blicke begegneten sich und ich hielt ihrem ohne mit der Wimper zu zucken, stand. „Weißt du…es gibt noch so viele Dinge, die du nicht von mir kennst. Ich kann ein guter Freund, Gefährte, Liebhaber sein wenn du dass willst…“
Ein schelmisches Grinsen legte sich auf meine wohlgeformten Lippen und ich trat etwas näher an Ana heran, nahm ihr die Weinflasche aus der Hand, berührte dabei absichtlich ihre Hand und stellte die Flasche auf den Tisch daneben ab. „Ich mag die kleinen Lachfalten um deine Augen“ raunte ich, als sie mich so anlächelte. Mein Blick schweifte langsam nach unten, blieb an ihrem Mund hängen.
Genau diese Lippen wollte ich küssen und schmecken. Ihr Parfum was sie aufgetragen hatte, nahm ich noch viel intensiver war als bei einem normalen Menschen. Ich liebte diesen Duft an ihr. „Soll ich dir einmal das Haus zeigen?“ fragte ich sie dann und blickte wieder hoch in ihre funkelnden Augen.
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: My Home is my Castle   Sa Nov 02, 2013 9:39 pm

Er schien ziemlich in Gedanken während, er mich so musterte und in meinem Kopf herrschte das total Chaos. Was dachte er wohl gerade? Hatte ich mich an gepatzt? War ich nicht passend gekleidet? Gefiel ihm etwas nicht? Waren es meine Gummistiefel von vorhin? Ich schluckte und sprach dann von dem Wein um ihn abzulenken. Sofort schien er wieder ganz da zu sein und erzählte mir vor seinen Reisen. Mir fiel nicht auf, dass mein Mund leicht geöffnet war vor Staunen. Er war wirklich überall schon? Paris, mir gefiel es wie er das mit der Stadt der Liebe erwähnte. Denn genauso stellte ich sie mir vor. Er schien sehr interessiert an den verschiedenen Ländern, wenn er sich Kursen unterzog. Ich wäre den ganzen Tag nur unterwegs, würde Straßen auf und ab rennen, Museen besuchen, Sehenswürdigkeiten bestaunen und viele verschiedene Sachen essen. Als er dann über China sprach biss ich leicht die Zähne zusammen. Das war also nicht nur so eine Redewendung das sie Hunde aßen? Ich schluckte und schüttelte den Kopf, das war doch schrecklich. Natürlich ernährten wir uns auch von Kühen oder Schweinen. Aber … der Hund war doch des Menschen bester Freund. Ich seufzte leise und blickte dann wieder zu ihm auf. „Dein Wissen ist bemerkenswert, ich beneide dich, dass du schon so weit herum gekommen bist auf der Welt. Ich habe San Franzisco nie verlassen … aber ich finde auch, dass ich noch lange nicht alles von der Stadt gesehen habe. Sie steckt voller Überraschungen an jeder Ecke und verbirgt viele Geheimnisse in ihren Gassen.“ äußerte ich mich leise und grinste frech. Ich sollte ihm nicht so viel Aufmerksamkeit und Lob schenken, da würde sein Ego nur noch größer werden. Doch gerade als ich ihm einen frechen Spruch gegen den Kopf werfen wollte, verschwand mein Lächeln. Unsere Blicke begegneten sich und seine Stimme hatte sich etwas verändert. „Weißt du…es gibt noch so viele Dinge, die du nicht von mir kennst. Ich kann ein guter Freund, Gefährte, Liebhaber sein wenn du dass willst…“ bei diesen Worten, wurde mein Mund ganz trocken. Das durfte doch nicht wahr sein, er durfte nicht mit mir flirten, wir waren Freunde. Freunde nicht mehr! Meine Stimme zitterte und er kam mit einem gefährlichen Grinsen näher. „Zayn…“ hauchte ich und wollte zurückweichen, doch hinter mir war der Tisch, an dem ich leicht anstieß. Er nahm mir die Flasche Wein auf der Hand und bei unserer Berührung wurde mir plötzlich ganz heiß. Ich spürte förmlich wie meine Haut glühte. Ich hoffte nur, dass meine Wangen nicht rot wurden. Das wäre so peinlich, gott, Ana denk an etwas anderes! „Ich besorg mir einen Hund, der ist auch Freund und Gefährte …“ ich lächelte und er nahm mir jegliche Luft zum Atmen. „Ich mag die kleinen Lachfalten um deine Augen“ ich biss mir auf die Unterlippe und knurrte leicht. „Lass meine Lachfalten!“ murrte ich gespielt und lachte dann. Was war das den für ein Gespräch? Ich lächelte in mich hinein und blickte ihn dann wieder an. Sein Männerduft war verführerisch und sein Grinsen geheimnisvoll. Und doch wusste irgendeine Seite von mir, dass er bestimmt nur spielte. Und ich wollte kein Spielzeug sein, von niemanden. Er schlug dann vor, mir das Haus noch etwas zu zeigen und ich nickte. „Haus? Ich würde das hier eher eine Villa kennen…“ stellte ich fest und wartete darauf, dass er zurück trat. Im Moment war ich trotz meiner frechen Worte ziemlich angespannt. „Was wollen wir denn dann noch machen? Ich meine … was ist so der Verlauf des Abends?“ hinterfragte ich ihn und hoffte einfach ein Gesprächsthema zu finden, dass auch ihm gefiel.

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