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 Zwischen den Regalen

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Alphatier
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BeitragThema: Zwischen den Regalen    So Jan 13, 2013 2:22 pm

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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Di Feb 26, 2013 3:01 pm

»FIRSTPOST«
Die Stadtbibliothek, was tat ich hier nur? Das war wirklich der falsche Ort für ein Mädchen wie mich. So viele Bücher und das ganze Wissen,... und man durfte nicht reden?
Was war das für ein unnötiger Laden? Aber ja, ich brauchte ein Buch, also, Stadtbibliothek. Es dauerte ja schon eine Ewigkeit hier rein zu kommen, die Tussi bei der Leihe hat mir die Regel jetzt wahrscheinlich hundertmal erklärt.
Kein Kaugummi, kein rauchen, keine nassen Schuhe, kein Essen, kein Trinken, kein lachen, kein kichern, kein reden, kein GAR NICHTS! Ich überdrehte die Augen, als ich nochmals in ihre Richtung schaute. Dumme Kuh! dachte ich mir nur und ging zwischen den Regalen hin und her. Ich brauchte etwas über die Geschichte des Redwoods.
Das war der größte Nationalpark die Westküste hinauf. Und ich habe ihn mir als Facharbeit ausgesucht über die Ferien. Wir durften uns einen Ort aussuchen, den wir auch besuchen sollten. Und eine gute Freundin von mir wohnte dort auch noch, diese 1 bei Professor. Shane war mir sicher. Trotzdem suchte ich mir hier auch noch ein wenig was zusammen. Den alles wusste Maureen sicher auch nicht.
Leider war ich mit meinen Gedanken schon ganz in den Ferien versunken, dass ich mich hier nicht mehr zurecht fand. Hatte ich mir verlaufen? Kurz traut ich hervor und verzog das Gesicht, als mir diese Hexe wieder entgegen schaute.
Ich wandte mich um und suchte weiter. "R,R,R,...R-Redwood..." flüsterte ich vor mich hin und strich vorsichtig über die Bücher.
Ich grinste, als ich mich wirklich total verlief und nichts fand. "I don't know where I'm at. I'm standing out the back, and I'm tired of waiting. Waiting here in in line, hoping that I'll find, what I've been chasing." summte ich vor mich hin und zuckte zusammen als die Hexe mich plötzlich anschrie. "UND KEIN GESANG!" Ich grinste und sah wie zwei andere Mädchen die gerade lassen auch kichern müssen. Ich schüttelte nur den Kopf und wandte mich wieder den Regalen zu. Musste ich die dumme Schachtel echt fragen wo ich mein Buch fand? Aawwr, bei dem Gedanken alleine verzog ich schon mein Gesicht. Bit** please, help me! ich versuchte es noch einmal alleine. Bevor ich das Ungeheuer da drüben herauf beschwor.
Das konnte ja wohl nicht so schwer sein, ein verdammtes Buch zu finden?! Aber leider war das hier wie die Nadel im Heuhaufen. Ich sah auf die Uhr und seufzte, es waren Sommerferien, warum mussten wir nur über die Sommerferien eine so dämliche Aufgabe bekommen? Aber irgendwie musste ich dann doch lächeln, ich hoffte nämlich sehr das Adrian kommen würde. Wenigstens diesen Sommer, ich hatte ich nun schon so lange nicht mehr gesehen. Oft verfluchte ich diesen verdammt Job den er da hat.
Natürlich, es war toll das er ihn hatte und als Bänker so viel einnahm, aber er sollte hier sein, hier bei mir, da wo ich ihn brauchte. Leicht schwand mein Lächeln und ich strich traurig den Staub von einem Regelrand. Aber vielleicht würde ich Damon wieder sehen, wenn ich zu Maureen fuhr. Ich wusste nicht mal recht wie ich unsere Beziehung beschreiben sollte, aber er war einfach immer da gewesen für mich, wie Maureen.
Mein großer Teddybär. Mein großer gut aussehender Teddybär.
Ich bemerkte das ich rot wurde und hielt kurz die Luft an. Was dachte ich den hier für einen Mist zusammen? Ich brauchte ein Bauch! Etwas nervös stampfte ich fast weiter und bekam schon wieder ne blöde Meldung von der alten Hexe.
"Entschuldigung!" rief ich und schluckte. Ich sollte das Buch besser bald finden sonst warf sie mich eher raus.

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Zayn Harrison
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Mo März 18, 2013 6:14 pm

FIRST POST

Ich stieg aus meinem Wagen. Die Sonne schien und ich rümpfte nur kurz die Nase. Ferien…überall liefen die Kinder hier herum und freuten sich ja so, dass sie endlich nicht mehr in diesen Ort von Schule mussten. Das hatte ich immer gehasst, war eh alles unnötig, fast alles zumindest. Aber ich brauche doch kein Chemie oder Physik in meinem Leben. Völliger Schwachsinn das ganze! Kurz hielt ich an und sah mich hier in dieser Stadt um. Hier war ja nicht besonders viel los, doch ich verzog die Nase bei dem Geruch hier. Immer dieser Müll…meine arme Nase! Eigentlich wollte ich nur etwas Shoppen, brauchte neue Schuhe und hier gab es ja einen guten Laden dafür. Aber vorher musste ich noch in die Bibliothek, ein Buch besorgen.
Das hätte auch ruhig mal Harry machen können aber ich fand ihn ja nirgends. Wahrscheinlich sonnte er sich mal wieder und chillte so vor sich hin. Ich marschierte geradewegs zum besagten Ort hin und konnte deutlich erkennen, dass ich dabei angeblickt wurde. Die Mädchen schienen mich ja ganz heiß zu finden mit meiner schwarzen Lederjacke und dem perfekt gestylten bad boi Haar.
Doch ich sah keine an, starrte nur geradeaus und ein jeder guter Jäger würde mich als Wolf erkennen, denn die Art und Haltung die ich ausstrahlte, war doch sehr eindeutig zu erkennen. Ziemlich selbstverliebt betrat ich den staubigen Laden und hob meine Sonnenbrille kurz an und nahm sie dann runter.
Meine bernsteinfarbenen Augen gewöhnten sich blitzschnell an das andere Licht hier und ich sah mich ein wenig um. So still hier…fast zu still. Zwischendurch vernahm er mal einen genervten Schrei einer alten Schachtel. Genervt verdrehte ich die Augen. War das etwa so ne Alte die unbedingt wollte, dass es hier ganz ruhig war?
Mann…solche Leuten hatten doch echt kein Leben mehr. Das ist doch nur eine Bibliothek, mehr nicht. Ein wenig reden konnte man doch, solange sich keiner darüber aufregte. Kopfschüttelnd ging ich weiter und suchte in den Regalen nach dem Buch.
Irgendwann blieb ich stehen und zog ein dickes Buch hervor. „Geschichten von Redwood“ stand da drauf. Etwas Staubig war es schon, aber noch im guten Zustand.
Da sah ich plötzlich eine junge Dame stehen, sie sah irgendwo so verloren aus in der Welt der Bücher. „Suchst du was?“ fragte ich sie extra laut und schon hörte ich das: „LEISE!“ Frech maulte ich natürlich zurück: „Halts Maul Alte!“ Ein schelmisches grinsen legte sich auf meine Lippen. Auf meine Aussage hin, kam keine Antwort mehr. Also hatte sie wohl Angst bekommen oder die Polizei verständigt. Aber nein, das hätte ich ja gehört, Wolf sei Dank!
Die Kleine hier sah aber interessant aus, so unschuldig…wäre zu schade sie zu töten. Das tat ich ja nur bei denen, die es auch wirklich verdient hatten und davon gab es eine Menge. „Nervt dich die alte Schachtel auch so?“ fragte ich dann um einfach irgendwas zu sagen. Wieso ging ich einfach nicht weiter? Konnte sie doch alleine schauen das sie ihr Buch bekam…aber irgendwie schaffte ich es nicht mich von der Stelle zu bewegen. Kurz schlug ich mein gefundenes Buch auf und begann ein wenig darin zu blättern. Langweilig…das wusste ich eh schon alles auswendig. Meine Augen wurden kurz groß als ich die letzte Seite erreicht hatte.
Da stand so ein Mythos von den Werwölfen drinnen. Geringschätzig zog ich eine Augenbraue hoch und überflog die Zeilen. Viele waren der Meinung, dass hier nie Wölfe waren, andere meinen solche Wesen schon mal gesehen zu haben, so ein umstrittenes Thema. Aber heute schweigen sie alle darüber. Die Mordfälle haben zugenommen, nur dank mir und meinem Rudel. Irgendwann würde ich alle Gebieten einnehmen und alles würde mir gehören…die anderen haben keine Chance gegen mich, sie alle sind verdammt zu sterben, nur ich werde als Sieger vom Krieg hervorgehen. Zayn an die Macht!
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Di März 19, 2013 11:53 am

Das mit dem Buch war eine hoffnungslose Sache, ich sollte gar nicht hier sein, langsam nervte mich hier alles einfach nur mehr. Sollte doch wer anderes dieses Referat machen, ich hatte besseres zu tun. Dieser Redwood war doch sowieso dämlich, da machten alle viel zu viel Wirbel wegen ein paar Wölfen. Ich biss mir auf die Unterlippe und war ganz in Gedanken versunken. Im Moment wäre meine Wenigkeit viel lieber in der Stadt, irgendetwas unternehmen, einkaufen oder etwas essen. Irgendwas nur nicht das HIER! Doch ein leises Geflüster und ein kurzes Quicken rissen mich aus meinen Gedanken. Ich machte einen Schritt vom Regal weg, was war denn los? Vorsichtig ging ich durch die Regale in Richtung der aufgeregten Mädchen. Die kleinen Streberinnen schienen ja fertig mit der Welt, was hatte den ihre Aufmerksamkeit so erregt? Eine neue Ausgabe über den Bandwurm oder eine neue Kaffeesorte bei dem Automaten der nur lauwarmes Wasser lässt oder … Ich hielt inne, fast jede Faser in meinem Körper spannte sich an. Meine Haltung wurde vollkommen aufrecht und alles vor meinem Auge lief in Zeitlupe weiter. Ich konnte diesen Moment nicht beschreiben, doch er war magisch. Ein junger Mann kam um die Ecke, nahm während dem Gang die Sonnenbrille ab und sah sich die Bücher in meinem Regal an. Er hatte eine rabenschwarze Lederjacke an, die sich kaum mit seinem dunklen Haar schlug. Seine ledernen Dr.Martens waren perfekt abgestimmt auf den Rest und seine Augen wanderten über die Einbände der Bücher im Regal. Noch schneller als ich ihn gemustert hatte, drehte ich mich wieder zu meinem Teil des Regals. Für einen kurzen Moment, drehte sich alles, was war denn das jetzt für ein Schock? Das durfte doch nicht wahr sein, wie konnte mich so etwas so aus der Fassung bringen? So viele Fragen und ich bekam keine Antwort, auf keine Einzige. Hey, ich war doch keine dahergelaufene Schlam*e, ich würde den Typ jetzt sicher nicht weiß er Gott wie anhimmeln. Es gab noch tausend andere wie ihn, außerdem machte er hier einen auf ober lässig, das war nicht meine Art. Ich tat so, als würde ich etwas suchen in den Regalen, doch in Wirklichkeit lass ich nicht einen Einband. Plötzlich sprach er mich an und auch wenn es nicht mich betroffen hätte, ich hätte wohl hingesehen. „Suchst du etwas?“ fragte er und mein Mund wurde trocken. W.h.a.t. t.h.e. f.u.c.k.? Wer war dieser Typ, ich hatte ihn noch nie gesehen in der Stadt und dort wohnte ich ja schließlich und war auch die ganze Nacht unterwegs. Außer er verbrachte seine Zeit nur in der Bibliothek hier, dann kannte ich ihn wirklich nicht, denn hier war ich nie! Plötzlich durchbrach meine Gedanken, die alte Hexe, mit ihrer grausamen Stimme. Doch sie bekam ein ziemlich einschüchterndes: „Halts Maul Alte!“ von dem Kerl zurück. Ich trat etwas zurück und wusste nicht recht wie ich ihn einschätzen sollte. War er so ein Gangster, der sich mit allem oder jeden prügelte? Oder the King, der dachte er steht über allen? Oder vielleicht doch ein Skater, der einfach nur lässig und cool sein wollte. Doch auch egal was er von den Sachen war, sein grinsen versetzte mir eine Gänsehaut. „Nervt dich die alte Schachtel auch so?“ kam es von seiner Seite dann und ich gab mir einen Ruck. Was war denn los mit mir? Jetzt reichte es, ich war total auf Jungs aus diesen Sommer was? Erst Damon und jetzt der hier, als nächstes kommt Jonny Depp, dann bekomm ich die Krise! „Ich weiß nicht was mich mehr nervt, die Alte oder die Tatsache, dass du mein Buch hast.“ Gab ich ihm schnippisch zurück. Ich kam zum Entschluss das flirten mit dem Typ nichts brachte. Die Ausländer verschwanden meist nach einer Woche sowieso wieder. Also brachte ich mich nicht besonders verstellen, ich gab ihn zwei-drei Kommentare und dann würde der Typ schon abziehen. Außerdem hatte er wirklich mein Buch! Und ich hatte nichts dagegen, wenn er es mir geben würde. Denn für den Shit hatte ich fast meinen ganzen Vormittag verschwendet! Jetzt wollte ich den Scheiß wenigstens haben. Der fing an darin zu lesen und zu blättern, was mich wenig beeindruckte. Wer würde freiwillig so ein Buch lesen? Ich seufzte, setzte ein Grinsen auf und musterte ihn. So toll, war er nun nicht mehr, er war ein Großkotzt und stellte sich anscheinend über die anderen. Na super, das Buch konnte ich wohl vergessen.

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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Di März 19, 2013 4:17 pm

Es war doch überhaupt ein Wunder, dass ich ein Buch in der Hand hatte. Normalerweise las ich so etwas ja gar nicht, das Ganze war doch so langweilig und ziemlich zäh zu lesen. Das Getuschel der anderen Girlies nahm ich sehr wohl war und etwas Irritiert zog ich eine Augenbraue hoch. Hatten die echt noch nie einen Kerl gesehen oder wieso himmelten sie mich so übertrieben an? Deren Blicke konnte ich sehr wohl auf mir spüren und dank meiner übersinnlichen Kräfte, konnte ich jedes einzelne Wort von ihnen verstehen. Eine würde mit mir sogar in die Kiste steigen, seltsam diese Welt.
Aber vielleicht hing das alles mit meinem kleinen Geheimnis zusammen, Menschen…die meisten waren leicht zu faszinieren, das merkte ich gerade wieder einmal. Kurz blickte ich zurück und erhaschte einen Blick auf die kleine Gruppe. Sofort verstummten diese und blickten sichtlich ertappt weg. So war es doch schon besser. Das Mädchen, ein paar Schritte entfernt von mir, hatte noch immer nichts gesagt. Sie schien sich sogar etwas von mir entfernt zu haben. Ich sah zu ihr und klappte das alte Buch zu. Anscheinend war sie sich nicht sicher, wie sie mich einschätzen sollte.
Aber ich war kein offenes Buch, war ich noch nie gewesen. Schon in meiner Kindheit war ich eher der verschlossene Typ und ließ fast keinen an mich heran, ich vertraute nur wenigen Gesichtern und zog mein eigenes Ding durch.
Die Jahre über hatte sich nichts an dem geändert, worüber ich doch froh war. Ich wollte keiner sein, denn man mögen muss. Lieber bin ich so wie ich eben bin, kalt und undurchschaubar, nur das macht mich stark und ein Anführer musste eben seine Opfer bringen, nur um das Rudel aufrecht zu erhalten. Wo würde ich denn hinkommen wenn ich jedem meine Gefühle offenbarte? Das würde nur im Chaos enden, man würde mich ausnutzen und ich wäre so verletzbar. Das war mir schon einmal passiert…nie wieder würde ich das nochmal durchstehen. Dazu hatte ich wirklich keinen Nerv mehr!
Und so ging es mir er ganz gut, nur musste ich stets wachsam sein, durfte keinen Augenblick zögern wenn es darauf ankam.
Es kam mir so vor, als würden hier immer mehr Jäger lauern…
irgendwann würde das Fass am überlaufen sein, dann würde der Krieg erst beginnen und nur einer konnte gewinnen. Mensch oder Wolf, es gab kein unentschieden, das würde er nicht zulassen. Die Stimme der Fremden holte mich aus meinen Gedanken zurück und ich starrte sie einen Moment lang verwirrt an. Was hatte sie da gerade gesagt? Wie konnte sie es wagen mich so anzusprechen? Hatte ich etwa ein Schild mit der Schrift Loser um oder was?
Nein ich war doch kein spießiger Nerd! So eine war das also, eine die auf zickig machte. Na gut wenn sie es auf die Tour haben wollte, bitte ich würde ihr da nicht im Wege stehen. „Ach das soll dein Buch sein? Steht da dein Name drauf oder was?... Wieso sollte ich es dir geben wenn du gleich so frech zu mir bist, kleine?“ meinte ich spöttisch und blickte zu ihr hinab. Wenn sie gedacht hätte, dass ich der nette Kerl von nebenan war, hatte sie sich gewaltig geirrt. Andererseits beeindruckte mich ihr Verhalten doch ein wenig…sie war nicht so wie die Mädchen von da hinten, die ihm gleich verfallen würden, ohne das ich mit der Wimper zucken müsste.
Naja sie sah doch gut aus, zugegeben, aber ich hatte keine Zeit für solche Sachen. One Night Stands waren da eher was für mich, so unkompliziert und ich bekam was ich wollte, meinen Spaß. Oh wenn das meine Mutter doch nur wüsste, sie würde mir lauter Wörter auf den Kopf werfen. Ich sei ja so ein unerzogener Junge, bla bla bla.
Konnte mir mal wer was Neues erzählen? Es war doch immer das gleiche, die meisten schätzten mich als Gangster oder Macho ein, wobei sie da auch nicht so unrecht hatten aber ich war viel mehr als das. Ich entschied mich etwas zu tun, was die kleine sicher nicht erwartet hätte. Vielleicht würde ich sie ja so etwas besänftigen können, darauf standen Weiber doch oder? Wortlos übergab ich das Buch und murmelte ein desinteressiertes: „Hier, steht er nur lahmes Zeug drinnen, was ich eh schon weiß. Wird glücklich damit.“ Dann drehte ich mich um und schlenderte hin zum CD – Regal und suchte dort nach etwas Passendem. Wenigstens etwas Gutes hier in dem Laden, das andere interessierte ich sowieso so gut wie gar nicht. Alles Mist meiner Meinung nach.
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Fr März 22, 2013 6:22 pm

Dieser Typ war eigenartig, ich starrte eine Zeit auf seine Stirn und fragte mich, was in seinem Kopf wohl vorging. Mein Blick wanderte dann kurz zu den Mädchen, die verstummt waren, einige hatte gerötete Wangen und mussten sich ihr Kichern verkneifen. Was war den mit denen los? Es waren Ferien, SOMMERFERIEN? Musste man das Wort buchstabieren oder wussten sie einfach nicht was Spaß bedeutete? Ich schüttelte nur kurz den Kopf und wollte mich nicht mit den Problemen anderer beschäftigen. Ich wollte heute noch in die Stadt, die Bars waren am ersten freien Freitag immer am geilsten.
Oft wurde so etwas wie ein Startschuss gefeiert und es gab ein Getränk gratis oder es waren bessere DJ's da. Man, ich war wirklich schon wo ganz anders. Ich wollte nur weg von hier! Aber erst brauchte ich den Shit von Wälzer, denn dieser Typ in Händen hielt.„Ach das soll dein Buch sein? Steht da dein Name drauf oder was?... Wieso sollte ich es dir geben wenn du gleich so frech zu mir bist, kleine?“ kam es von seiner bescheidenden Seite und ich biss mir leicht auf die Lippe. Was lief bei dem Typ falsch? Aber hatte ich mir eine schlaue Antwort erwartet? ... Nein, wenn ich ehrlich zu mir selbst war, Nein! Aber der Spruch mit dem, steht da dein Name drauf, war doch wirklich alt oder? Woher kommt der Typ, aus dem Wald? War er vielleicht Tarzan?
Naja, egal, ich würde sicher nicht seine Jane sein! Aber wenn ich hier lang diskutieren würde, verschwendete ich nur noch mehr Zeit. Das war ja schließlich auch nicht mein Ziel. Vielleicht sollte ich es nochmal nett versuchen? Ich überlegte etwas, dabei stieg mir etwas Staub in die Nase und ich war mich nicht sicher ob ich niesen musste. Vorsichtshalber hielt ich mir die Hand vor und zuckte etwas zusammen, als ein kleines, eher kurzes Niesen hervor kam. Ich blinzelte und sah ihn dann etwas verwirrt an. Doch bevor er ein blödes Kommentar abgeben würde, wollte ich ihm hineinreden. Doch er ignorierte mich und ich brachte nicht mal mein erstes Wort heraus, da sprach er einfach drauf los.
„Hier, steht er nur lahmes Zeug drinnen, was ich eh schon weiß. Wird glücklich damit.“ er übergab mir das Buch einfach so, mit diesen Gemurmel. Irritiert sah ich auf das Buch in meinen Händen. W-was? Was hatte er gerade getan?
Also wenn er dachte, dass ich ihm nun zu Füßen liegen würde, hatte er sich geschnitten. Hey, mein Name war McQueen, er sollte sich vor mir verbeugen. Warum dachte ich so viele darüber nach? Es war zum verrückt werden, dieser schreckliche Ort hier, machte mich einfach nur fertig! Ich brauchte einen Whiskey und eine Zigarette, am besten eine Blue Eye. Mir dröhnte schon der Kopf, vom vielen nachdenken. Aber ich hatte mein Buch, oder? Also was hielt mich noch, ich konnte dem Typ doch einfach den Mittelfinger zeigen und hier verschwinden! Doch er wandte sich einfach von mir ab und schlenderte davon. Alleine seine Gangart, war irgendwie anderes. Es war nicht so, dass sie komisch oder dämlich aussah. Nein, sie zeigte fast etwas starkes – anmutiges. Dieser Typ steckte voller Geheimnisse und wenn ich so nachdachte, würde ich gerne mehr wissen. Er war wie ein verschlossenes Buch, dass man nur dann öffnen konnte, wenn man seinen Charakter und sein Wesen verstand. Oder war er überhaupt noch ein unbeschriebenes Buch?
Ich sah ihm nach und er verschwand dann um die Ecke des Regals. Ich schluckte kurz hart und spürte wie mein Hals ganz trocken war. Ich war sonst immer ein eher schlagartiges, freches Mädchen. Hatte ich etwa Angst oder gar Respekt vor ihm? So viele Fragen und er schien mir keine Antworten zu geben. Ich seufzte leise und steckte das Buch einfach in meine Tasche, es würde sicher niemand vermissen.
Ich ging vorsichtig mit langsamen Schritten zum Ende des Regals und sah um die Ecke. Ich sah ihn dann etwas weiter hinten bei den CD’s. Ich ging aber wieder einen Schritt zurück und beobachtete ihn nur aus dem toten Winkel. Naja, würde er sich umdrehen, würde er mich wohl doch sehen, hinter dem Regal. Aber ich fühlte mich irgendwie in einem toten Winkel. Als würde er mich nicht wahrnehmen können. Ich musste zugeben, von hinten war er eine Augenweide. Alleine wenn ich seinen Ars-!!! „Ahhhh!“ ich schrie auf, als mich ein verdammt scheiß Gefühl durchzog.
„Hast du etwa ein Buch eingesteckt? DAS WIRD KONZIQUENZEN HABEN JUNGE DAME!“
„Auaaa, lassen sie mich los! Ahhh-„ Ich biss die Zähne zusammen und versuchte ihre Hand von meinem Ohr weg zu bekommen. Doch die alte Hexe packte nur meine Haare mit und ich zuckte zusammen. Ich schluckte als sie die Nummer der Polizei wählte, dass würde heute kein gutes Ende nehmen …

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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Sa März 23, 2013 2:05 pm

Als ich so die verschiedenen CD’s betrachtete, fiel mir sofort der Blick auf, ich konnte ihn förmlich auf mich heften spüren. Starrte mich dieses Mädchen wirklich so an? Kurz drehte ich mich um und konnte sie sehen, obwohl sie sich zu verstecken suchte, aber sie sah wirklich zu mir rüber, schien wie angezogen von mir sein.
Doch schnell wandte ich mich wieder diesem Ständer hier um und nahm eine CD heraus, und tat so als würde ich lesen, was da oben stand. Doch in Wirklich las ich kein Wort, was da oben stand, sondern verfiel in mein altes Muster. Ich machte mir wirklich Gedanken darüber, was hier gerade so abging, wobei es nicht viel war. Dennoch ließ es mich einfach nicht in Ruhe und ich bereute es schon, hierhergekommen zu sein. Wo immer ich auch auftauchte, passierte immer etwas. Aber warum eigentlich?
Im Moment geschah nichts und allmählich entspannte ich mich wieder und lächelte leicht vor mich hin, dabei war mir nicht nach einem Lächeln zumute. Ich setzt es einfach so auf, um allen zu zeigen, dass es mir gut ging. Wieder drang ein kichern an mein Ohr und ich seufzte resigniert einmal auf. Wollten die mich wirklich verarschen oder warum mussten die so laut sein? Dank meines Geheimnisses, nahm ich alles viel lauter war, auch jedes kleinste Geräusch nahm ich wahr. Natürlich war es oft hilfreich aber in gewissen Situationen wie dieser hier, nervte es einfach. Aber was war das?
Eine laute Stimme und ein verzweifelter Schrei. Sofort drehte ich mich wieder um und sah die alte Hexe bei dem Mädchen stehen, sie…zog an ihrem Haar und beschuldigte sie, dieses Buch eingesteckt zu haben. Ohne darüber nachzudenken und zu zögern, eilte ich zu den zwei hin und packte die Alte bei der Schulter und zwang sie, mich anzusehen. Währenddessen hauchte ich dem Girl ein: „Du kannst mir später danken“ zu.
Sie starrte mich verwirrt an, war darauf wohl gar nicht vorbereitet gewesen, denn ich war ziemlich lautlos herangeschlichen. „Lassen Sie die kleine los, sie gehört zu mir! Sie hat nichts gestohlen, das Buch gehört ihr“ fauchte ich sie an und gab ihr deutlich zu verstehen, dass es sein ernst war.
Dabei flackerten seine Augen kurz auf und schienen noch mehr zu funkeln, aber es zeigte sogleich seine Wirkung. Die alte Schachtel war auf einmal wie weggetreten und ließ die Fremde sofort los und sah mich an. „Gut, und jetzt gehen Sie und wagen Sie es nie wieder Sie anzufassen, verstanden?!“ meinte ich und versuchte meine Stimme nicht allzu laut wirken lassen. Wie ein Roboter nickte sie nur kurz und verschwand dann einfach. Endlich war sie weg… und ich biss mir kurz auf die Lippe. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich sollte jetzt besser gehen, was ich auch tat. Ohne noch ein Wort zu sagen, sah ich die mir noch immer unbekannte an und hätte mich fast in ihren Augen verloren, doch ich zwang mich umzudrehen und zu gehen.
Mein Gang war wieder anmutig und gleichzeitig strahlte es eine Lässigkeit aus.
Doch mir war während meiner Manipulation wärmer geworden, und ich hätte mich fast verwandelt. Solche Menschen verabscheute ich wie die Pest…solche verdienten es doch nicht zu leben und das brachte mich immer zur Weißglut. Ziemlich schnell stand ich nun vor der Stadtbibliothek und lehnte mich an die Mauer. Hoffentlich war kein Jäger in der Nähe oder gar in der Bibliothek gewesen. Shit! Dann wäre die Kleine jetzt in Gefahr, denn für einen kurzen Moment hatte ich nachgegeben und das war ein Fehler.
Verdammt…ich wollte das nicht. Wenn Harry oder sonst wer dabei gewesen wäre, wäre das doch niemals passiert. Nein, ich wollte so etwas wie Liebe nicht nochmal erleben, es hat ja gezeigt was dann passieren kann. Ich wurde bitter enttäuscht und bin dabei zum Glück schon vorüber, doch das hatte Spuren hinterlassen, die sich tief verankert hatten.
Es gab keine Happy Ends, das war doch alles nur erfunden, um den Menschen keine Angst zu machen. War nicht Liebe mal dazu bestimmt zu enden? Wer wollte schon sein ganzes Leben mit der ein und derselben Person verbringen?
Das war doch langweilig… Insgeheim dachte ich anders, wollte es aber nicht wahrhaben. Plötzlich fühlte ich mich beobachtet und ich sah auf, konnte aber keinen entdecken, der mich beobachten könnte. Misstrauisch stieß ich mich von der Wand ab und ging langsam los, immer darauf bedacht auf jedes kleinste Geräusch zu achten. Aber eigentlich wollte ich nicht gehen, sondern bleiben. Dieses Mädchen…ich machte mir Sorgen um sie aber wahrscheinlich wollte sie mich eh nie wieder sehen und war sogar froh, dass ich so schnell abgehauen war und sie in Ruhe ließ. Von diesem Gedanken befallen, blieb ich stehen und kämpfte innerlich gegen mich selbst. Mein Herz sagte, dass ich jetzt nicht einfach abhauen konnte, aber mein Verstand sprach dagegen und wollte sie vergessen. Unschlüssig starrte ich geradeaus, nur in eine Richtung. Leben war alles anderes als leicht!
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    So März 24, 2013 9:20 am

Das durfte doch nicht wahr sein, wie konnte ich mich nur von der Alten erwischen lassen? Das war doch nicht ich, normalerweise machte ich das geschickter, aber diese Typ… Verdammt, warum den gleich die Polizei? Sofort überkam mich ein scheiß Gefühl, maaaaan ich würde Ärger bekommen. Und man würde sicher Adrian anrufen und dann müsste er wegen so etwas zurück kommen. Mhh, vielleicht hätte ich das schon viel früher tun soll. Nein, denn er würde sicher sauer sein. Ich biss mir auf die Unterlippe und wollte gerade meine Stimme erheben und die dumme Kuh besänftigen. Vielleicht könnten wir uns ja auf eine Sozialarbeit einigen. Obwohl es ja bei ihrem dunklen Blick nicht den Anschein machte. Doch ich musste dies nicht mal tun, denn plötzlich spürte ich einen sanften Luftzug und sie ließ ab von mir. Ich konnte nicht mal so schnell reagieren, da stand plötzlich dieser dunkelhaarige Typ zwischen uns. Ich fiel fast zurück und meine Augen wurden groß. Wie hatte er so schnell hier sein können und so lautlos? Nach wenigen Sekunden drang ein angenehmer, nicht zu starker After Shave Geruch in meine Nase und ich vernahm seine leisen Worte. „Du kannst mir später danken“ seine Stimme war nicht angespannt oder nervös wegen dieser Situation, nein … es war so, als würde er wissen das er die Kontrolle hatte. Er war so selbstsicher und konzentriert, bei allem was er tat. Aber wie wollte er die Lockentante beruhigen? Ich hatte fast Angst, er würde sie schlagen. Doch erst sah sie verwirrt auf und wollte wohl schon los schreien, aber als sie Blickkontakt hatten, veränderten sich ihre Gesichtszüge vollkommen. „Lassen Sie die kleine los, sie gehört zu mir! Sie hat nichts gestohlen, das Buch gehört ihr“ fauchte diese Typ sie etwas an und er meinte es vollkommen ernst. Ich wusste nicht was zwischen den Beiden geschah, aber es war eigenartig. Als würde sie das befolgen war er sagte, als wäre sie seine kleine Marionette! Ich schluckte und spürte wie trocken mein Mund war, meine Hände zitterten und als mir dies erst bewusst wurde, legte ich sie eng an meine Brust. Was geschah hier nur? Sie hatte sie beruhigt und nickte ihm zu, das durfte noch nicht wahr sein. Spielte sich das nur in meinem Kopf ab? Vielleicht geschah das alles nicht und ich beobachtete den Typ immer noch bei den CD’s, … nein, das war real, oder? „Gut, und jetzt gehen Sie und wagen Sie es nie wieder Sie anzufassen, verstanden?!“ fügte er zu seinen letzen Worten hinzu und sie tat es, sie ging einfach! Ich sah ihr mit verlorenen Blick nach. Was war hier gerade geschehen? Das konnte doch alles nicht wahr sein, verdammt, oh gott, ich musste zu einem Arzt! Doch plötzlich wurden mir all diese Gedanken egal, denn ich spürte ihn förmlich. Ich spürte seinen Blick auf meiner nackten Haut. Ich atmete ich ein und wagte es meinen Blick aufzurichten und ihn anzusehen. Für diesen einen Moment war alles egal, einfach alles! Doch er war nicht von Dauer, er wandte sich einfach ab und ging an mir vorbei. Ohne ein weiteres Wort an mich zu verlieren. Ich starrte gerade aus, ich starrte wirklich einfach nur gerade aus. Vor mir, einfach irgendwelche Bücher im Regal, aus dem Jahre 1846 und hinter mir … hinter mir hörte ich seine Schritte, die eine Selbstkontrolle ausstrahlen, die fast beängstigend war. Irgendwann verhalten sie langsam und ich bekam die Geräusche mit, die noch in der Bibliothek waren. Jemand sortierte Bücher ein, die Mädchen tuschelten immer noch und irgendwer kopierte etwas. Und ich? Ich stand immer noch da und starrte auf einen roten Einband mit der Zahl 1846. Tief holte ich Luft und kam wieder in der Realität an! Er war weg, er war einfach gegangen! Meine Herz machte einen Satz und ich spürte wie meine Anspannung fiel. Ich hatte wirklich keine Ahnung was in den letzen Sekunden geschehen war! Ganz vorsichtig drehte ich mich um und strich meine Strähnen zurück. Doch er war weg, … Ich seufzte und hob meine Tasche vom Boden auf. Langsam öffnete ich sie und sah das Buch an, mit der Aufschrift Redwood. Mein Blick wurde nachdenklich und ich schloss meine Tasche wieder. Seltsam war das … Ich ging und war wirklich in Gedanken abgetaucht. Langsam ging ich die Stufen hinunter und sah noch einmal zur Bibliothek zurück. Was war das? So ein seltsames Gefühl … Ich wandte meinen Blick ab und kramte in meiner Tasche. Ich zog eine Packung Blue Eyes heraus und ein Feuerzeug. Ich nahm eine Stange und schmiss den Rest wieder zurück hinein. Ich zündete sie an und machte einen tiefen Zug. Ich hätte wirklich los lachen können gerade, aber irgendwie hatte ich plötzlich auch das Gefühl weinen zu müssen. What's wrong with this fucking world? Ich schüttelte nur den Kopf und sah auf, ich wollte gerade zum gehen ansetzen, da hielt ich inne! War er das? Stand er da vorne wirklich noch? Ich hatte das Gefühl als würde ich ihn unter tausenden noch erkennen! Dieser Gang, die Jacke, die Schuhe, die Frisur,… die Ausstrahlung. Ich wusste nicht was mich dazu bewegte, aber ich ging einfach. Ich ging auf ihn zu und blieb dann neben ihn einfach stehen. Ich hatte meine Packung wieder rausgeholt und reichte sie ihm, mit dem Feuerzeug ohne ihn anzusehen. „Ich hoffe du magst Blue Eyes…“ grinste ich und richtete meinen dann Blick auf ihn. „Ich sollte mich doch später bedanken, … ich denke jetzt ist später, was meinst du?“

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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Mo März 25, 2013 11:30 am

Es konnte doch nicht sein, dass ich wieder schwach wurde. Ich versuchte dagegen anzukämpfen und wollte einfach weitergehen. Immerhin war ich Anführer und durfte mir solche Fehler nicht leisten, wenn das jemand herausfand, wäre ich leicht verletzbar und so was kam bei mir noch nie vor. Vielleicht sollte es ja einfach nicht sein und ich würde das einzige richtige tun, indem ich endlich von hier abhaute und in den Wald zurückkehrte. Dort war doch mein richtiges zu Hause, man erwartete mich sicher bereits schon. Fast schon erleichtert wollte ich gerade zum Gehen ansetzen,
als mir dieser Geruch in die Nase wehte und sofort hielt ich inne und bekam große Augen. Ich hätte ja wirklich mit allem gerechnet, aber doch nicht mit dem hier.
Sie war es…ich hatte sie sofort gerochen als sie die Bibliothek verlassen hatte und sie roch wirklich gut...rawwr. Nun stand sie neben mir und bot mir freundlicherweise eine Zigarette an. Da konnte ich doch nicht nein sagen, ich rauchte einfach gerne.
Und so beschloss ich, etwas zu tun, was mich selbst verwunderte. Aber man lebte doch schließlich nur einmal, oder? YOLO! „Wieso…bist du nicht gegangen?“ fragte ich stattdessen, nahm die Packung und das Feuerzeug aber und zog mir eine Stange heraus, zündete sie mir an und machte erstmals einen Zug, ehe ich ihr die Sachen wieder zurückgab und mit einem frechen Grinser fortfuhr: „Ja…ist ein perfekter Augenblick um sich zu bedanken.“
Dann machte ich einen Schritt nach vorn und drehte mich zu ihr um, stellte mich vor sie hin und blickte zu ihr hinab. Sie war etwas kleiner als ich, und genau darauf stand ich. Es gefiel mir, wenn man größer war als das andere Geschlecht. Das ließ einen so…mächtig wirken und bei mir war das ja auch wirklich der Fall. Und dann wagte ich es sie wieder anzublicken. Oh ja…wenn Blicke ausziehen könnten…
Ich dachte wohl immer nur an das eine oder? Kurz zog ich eine Augenbraue hoch, ließ mir nichts anmerken was ich so dachte. Wie gesagt, ich war ein ziemlich verschlossenes Buch, was irgendwann wieder geöffnet werden wollte. So ganz allein wollte ich doch auch nicht sein, aber ich konnte ja auch nicht wissen ob sie die eine war…die ich lieben konnte. Wenn ich jetzt nachgeben würde, könnte sie mich wieder ausnutzen…so wie damals.
Die Bilder tauchten vor meinem inneren Auge auf und ich versuchte sie wieder los zu werden. Genervt nahm ich noch einen Zug und merkte wie diese Anspannung langsam von mir abfiel. Das war kein guter Zeitpunkt um in der Vergangenheit rumzustochern. Deshalb hob ich meine Stimme, sah sie dabei an und sprach: „Also…ich bin Zayn…und wenn ich mich nicht irre, wirst du auch einen Namen haben. Verratest du ihn mir oder muss ich dazu zwingen?“ Zum Schluss drang ein kurzes lachen aus meiner Kehle, aber es hörte sich gar nicht so lustig an, wie es eigentlich normalerweise hätte sein sollen. Naja…ich schätze, ich konnte nicht so lustig sein und das wollte ich beim besten Willen auch nicht. Als Witzfigur wollte ich nicht stehen, es war ja schon schlimm genug dass sich die Kleine das hat mitansehen müssen. Die Alte hatte ich locker manipuliert, es fiel mir mittlerweile leicht so etwas zu tun. Diese Menschen…waren keine Herausforderung mehr, ich hoffte nur…diese junge Frau hier nie manipulieren zu müssen. Es wäre schade das bei ihr anwenden zu müssen.
Nein, ich wollte sie auf faire Weise für mich gewinnen... Ja, ich würde ihr eine Chance geben und wenn es mir nicht passte, konnte ich ja immer noch gehen, es konnte mich ja keiner zwingen hier zu bleiben. Verwirrt darüber, was ich gerade wirklich dachte, versuchte ich mich wieder lieber an einem Gespräch. Der Rauch in meiner Lunge brannte etwas, aber sobald ich ihn ausatmete, ging es mir wieder besser. Das war ja schon fast etwas wie eine Droge für mich. „Für was brauchst du das alte Buch?...Etwa für die Schule?..Wie gut, das ich damit schon fertig bin.“ säuselte ich mit meiner rauchigen Stimme, die schon oft für Gänsehaut Feeling gesorgt hatte. „Hast du heute noch was vor?“ fragte ich dann noch und es lag etwas Neugier in meiner Stimme mit. Wenn ich ihr vorher schon so einen Schreck verpasst hatte, konnte ich mich doch gleich revanchieren oder? Und wer weiß, vielleicht wollte ich sie andererseits auch kennenlernen. Awrr…ich war echt nicht mehr normal, doch vielleicht war es genau diese Eigenschaft, die mich so unwiderstehlich machte?
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Di März 26, 2013 8:04 pm

Ich hatte das Gefühl, als würde die Zeit still stehen. Als würde er ewig nicht auf mein Angebot eingehen. Doch das bildete ich mir nur ein, denn er nahm ganz lässig die Packung und zog sich eine Stange heraus. Ich hätte ihn ewig alleine beim rauchen beobachten können. Aber irgendwie, irgendwie war da eher die Sehnsucht nach einer Freundschaft. Nach einer „best friends forever“ Freundschaft. Aber auch nur, weil mein Herz mir sagte, dass er schon vergeben war. Doch nun sollte ich mir keine Hoffnungen machen, denn vielleicht kam er wirklich nicht von hier. Hollywood, allgemein Los Angeles würde ja noch gehen, zumindest sahen einige Jungs dort auch so scharf aus. Aber sollte es dann New York oder Mexiko sein, konnte ich das mit der Freundschaft vergessen. Mein Herz hielt fast an, als er mich etwas fragte. Verdammt, jetzt hatte er mich aus meinen Gedanken gerissen. Ich grinste fast automatisch, ich wollte ihm nichts vorspielen. Denn wenn er meinen Charakter nicht mochte, dann war es keine Freundschaft wert. „Wieso…bist du nicht gegangen?“ fragte er und zog wieder tief den giftigen Rauch ein. „Hey, ich musste mich doch noch bedanken, wer glaubst du denn wer ich bin?“ grinste ich und zog die Augenbraun hoch. Nein, dass kam für mich echt nicht in die Tüte, mich zu bedanken war das mindeste. Dafür, dass er mich vor dem Drachen gerettet hatte. Ich war ja fast sowas wie eine Prinzessin und er mein edler Ritter. Nein,… verdammt diese Gedanken gehörten weg! „Ja…ist ein perfekter Augenblick um sich zu bedanken.“ Ich nickte und biss mir leicht auf die Unterlippe. Der Geruch von dem teuren Tabak und seinem waren überwältigend. Er stellte sich vor mich und ich atmete tief ein. Natürlich unauffällig, dass wäre sonst ziemlich peinlich! Ich kicherte kurz und sah zu ihm auf. Ich bemerkte gar nicht, dass schon wieder so ein Glitzern in meinen Augen lag. Irgendwie war das eine komische Eigenschaft von mir. Immer wenn ich mich freute oder ich glücklich war, spiegelte sich die Sonne förmlich in meinen Augen. Das einzige war ich im Moment eigenartig fand, waren seine Augen. Sie strahlten nichts aus, sie ließen mich nicht seine Seele sehen. Das klang sicher komisch, aber oft sah man wirklich, wie der Charakter eines Menschen war, wenn man in seine Augen sah. Aber bei ihm merkte man nicht mal, dass er rauchte. Seine Haut war markenlos. Es war fast so, als wäre er perfekt, als wäre nichts an ihm falsch oder nicht in Ordnung. Er sah zwar die ganze Zeit nicht angespannt aus, aber plötzlich schien er noch erleichterter. Als wäre ihm eine Last von den Schultern gefallen. Wahrscheinlich rauchte er nur billiges Zeug und war gute Ware nicht gewohnt. Ich musste innerlich lachen und ein grinsen drang nach draußen. Ich schloss die Hände vor mir und sah zu ihm auf. Ich hatte nun schon das Gefühl, als würden wir uns ewig kennen. „Also…ich bin Zayn…und wenn ich mich nicht irre, wirst du auch einen Namen haben. Verratest du ihn mir oder muss ich dazu zwingen?“ stellte er sich dann vor und seine Stimme war unbeschreiblich. Sie strahlte eine Anmache und zugleich, eine Gefahr aus. Als wäre er unantastbar, gott, mich machte das alles gerade so fertig. Von seinem Lachen wollte ich gar nicht erst anfangen. Er schien so toll, so cool, so perfekt einfach! Aber ich wusste genau, dass solche Seelen nie alleine waren. Wahrscheinlich hatte er irgendeine zickige, blonde Schlam*e. Aber musste es den immer gleich Liebe sein? Er war nur hübsch,… es gab ncoh genügend andere, die hübsch waren. Wenigstens begann nun ein Gespräch und ich konnte schauen, wie sein Charakter so war. Vielleich würden wir ja doch Freunde werden,.. Kuschelfreunde. Ich wurde kurz rot und überdeckte dies aber geschickt mit einem Grinsen. „Natürlich habe ich einen,… mhh, meinem Helden des Tages werde ich ihn doch verraten… freiwillig versteht sich. Du würdest doch eine Lady nie zu etwas zwingen, oder?“ Ich lachte kurz und dachte gar nicht mehr daran, dass er die Hexe so komisch überredet hatte oder gar manipuliert. „McQueen, Ana.“ Fügte ich dann hinzu und nahm noch einen Zug, da meine Zigarette fast ausgegangen war. Wenn Adrian wüsste, dass ich mein Taschengeld für den Mist ausgab, würde er mich sicher killen. Aber im Moment war alles andere vollkommen egal. „Für was brauchst du das alte Buch?...Etwa für die Schule?..Wie gut, das ich damit schon fertig bin.“ Er brachte mich mit dieser kurzen Feststellung zum Seufzen. Ich strich durch mein lockiges Haar und sah ihn dann etwas schief an. Ich wusste nicht was mich mehr enttäuschte, dass ich noch in die Schule ging oder das er wohl nicht von hier war. „Ja, leider,… du hast es erfasst… Referat über das Redwood Gebiet.“ Ich machte eine kurze Pause und schmollte dann. „Gib nicht so an, dafür muss ich nichts arbeiten.“ Fügte ich hinzu und sah ihn fixiert an. Ich ging zumindest davon aus, dass er arbeitete, so wie er angezogen war, war er sicher nicht arbeitslos oder hatte kein Geld. Doch gerade war ich richtig in der Friendsstimmung, da kam eine Frage, die gab mir den Rest. „Hast du heute noch was vor?“ War das jetzt meine Change? Das würde wirklich etwas werden, ich konnte uns schon vor dem Fernseher chillen sehen mit Popcorn, eng aneinander gekuschelt. Oder im Kino einen Horrorfilm, wo er mich wieder beschützen konnte. Oder skaten im Park… einfach eine Rauchen? Mir kamen so viele Bilder in den Kopf, es war einfach geil! „Nein, habe ich noch nicht, … und du?“ fragte ich und kicherte etwas, hoffentlich war das jetzt nicht zu abschreckend für ihn. Man McQueen, warum bist du nur so aufgedreht. Waren das wohl die Richtigen Stangen? Fuck ey, scheiß Leben! Ich verlagerte mein Gewicht etwas mehr auf den rechten Fuß und sah zu ihm auf. „Darf ich nur kurz fragen, woher du kommst?“ die Frage musste einfach sein, denn sie würde alles entscheiden, wie es weiter gehen würde und im Moment war das alles!!

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Zayn Harrison
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Mi März 27, 2013 11:37 am

Nun, sie schien wirklich Ahnung von Anstand zu haben, denn sie hatte sich sozusagen bei mir bedankt und es schmeichelte wir. Heutzutage waren die meisten Girlies wie Schlampen, trugen sich haufenweise Schminke auf und stöckelte mit ihren Highheels umher und wackelten dabei sichtlich übertrieben. Wie ich so etwas hasste…die wollten damit nur den Jungs gefallen und sie verführen, um den Finger wickeln nur um sie dann ins Bett zu kriegen.
Nein, ich konnte diese Schlampen nicht ausstehen, ich erfreute mich mehr an einer Eroberung, denn dann blieb diese Spannung erhalten und löste sich dann nicht sofort auf. Was auch immer wohl gerade in ihrem Kopf vorging,
ich wollte es besser nicht wissen. Aber so wie sie mich angrinste,
konnte es nur Gutes verheißen und es gefiel mir wie sie sich mir gegenüber verhielt. War ich wirklich gerade dabei aufzutauen? Langsam, Schritt für Schritt würde ich ihr mein wahres ich offenbaren, sofern ich ihr vertrauen konnte.
Denn ich wusste ja gar nichts über sie, wo sie wohnte und was sie gerne machte. Warte…sie rauchte genauso gerne wie ich, diese Zigaretten waren teurer als der Mist, den es sonst noch zu kaufen gab und dabei
kannte ich mich ja gut aus. Ihre Stimme ließ mich wieder aufhorchen und ich ließ kurz von meiner Stange ab, ließ die Hand sinken und sah sie an. „Natürlich habe ich einen,… mhh, meinem Helden des Tages werde ich ihn doch verraten… freiwillig versteht sich. Du würdest doch eine Lady nie zu etwas zwingen, oder?“ Würde ich ihr was antun? Nein natürlich nicht…solange sie ich nicht schlecht machte, war doch alles okay. Und ihr Lachen…es erfüllte die Luft und klang in meinen Ohren wie Musik, nur noch verstärkter als bei einem normalen Mensch. Wenn sie doch nur wüsste wie es sich anfühlen würde wenn sie auch zu uns, den Wölfen gehören würde. Ich war mir nicht sicher, ob sie davon schon gehört hatte, den Angriffen in letzter Zeit. Bestimmt interessierte es sie ja auch nicht was so im Redwood Nationalpark vor sich herging.
Also was tat ich hier? Versuchte mit ihr zu flirten und begann sie zu mögen. Wohin würde das noch führen? Das konnte ich beim besten Willen zwar noch nicht sagen, aber ich wusste, dass aus uns doch niemals was werden könnte.
Schon allein wegen meinem kleinen Geheimnis, drohte ich sie in jeder Minute in Gefahr zu bringen. Hier waren wir auch nicht sicher, obwohl wir uns in der Öffentlichkeit befanden, mitten unter anderen Leuten, die einfach an uns vorbeigingen. Aber ich wollte, dass sie blieb, um alles andere machte ich mir keine Gedanken mehr und versuchte mich nur noch auf sie zu konzentrieren, dieser Hübschen Lady. „McQueen, Ana.“ „Helden des Tages also…haha immer wieder gerne. Nein dir würde ich nichts tun…solange du brav bist.“ scherzte ich und verbeugte mich leicht als sie mir endlich ihren Namen preisgab. Er war entzückend und hatte was Anmutiges an sich.
„Freut mich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen, Miss McQueen.“ raunte ich und zwinkerte ihr kurz zu. Ich schien meinen Humor also doch noch nicht verloren zu haben, wusste gar nicht mal mehr wann das letzte Mal her war, seit meinem letzten Witz und allgemeinem lachen.
„Ja, leider,… du hast es erfasst… Referat über das Redwood Gebiet.“ Und sie fügte noch eine Kleinigkeit an. „Gib nicht so an, dafür muss ich nichts arbeiten.“ So war das also, ich hab’s ja gewusst! Igitt…Referate habe ich schon immer gehasst, nicht das ich mich davor fürchtete, aber meine alte Lehrerin hat sich immer aufgeregt über meine Themen über die ich erzählte. Aber was war denn schon so schlimm an Drogen, Vergewaltigung und so… ich war eben schon früh reif geworden. Dumme Kuh!
„Mhm…na das ist ja echt langweilig, über dieses Gebiet gibt es doch nicht viel zu sagen…nur das es dort von Bestien wimmeln soll…hab gehört, dass es dort immer wieder Angriffe auf Passanten gibt. Naja…“ begann ich und biss mir leicht auf die Unterlippe. „Tja arbeiten ist ja auch nicht schlecht, ich arbeite in einer Bar von meinem Dad als Bar Chef…macht mir mehr Spaß als es Arbeit ist.“ Ein kurzes grinsen huschte über mein perfektes Gesicht und ich zeigte dabei meine strahlend weißen Zahnpasta Werbung, Zähne.
Auf meine Frage von vorhin schien sie erstmals ziemlich überrumpelt worden zu sein. Na, das hätte sie sich wohl nicht gedacht, dass ich sie gleich so direkt Frage. Aber es sah ganz danach so aus, als würde mir eine Hoffnung geben. "Nein, habe ich noch nicht, … und du?“
Ja! Das war wirklich meine Chance bei ihr zu landen. Ich hatte keine Ahnung wieso mich das so freute, aber ich konnte einfach nicht anders und meinte schnell:
„Das trifft sich gut, ich habe auch noch nichts vor. Also könnten wir gemeinsam was unternehmen…was du willst. Ich bin bei allem dabei.“ Herausfordernd funkelte ich sie an und meine Augen blitzen kurz auf.
Ihr kichern war süß und ich musste sie einfach anlächeln, was mir gar nicht gefiel. Shit! Das durfte doch nicht wahr sein, dass ich schwach wurde. Das musste ich ändern und mit meiner Coolness überspielen. „Darf ich nur kurz fragen, woher du kommst?“ Das hätte ich jetzt nicht erwartet.
Wieso wollte sie ausgerechnet das wissen? Na gut, sie war eben neugierig aber ich wollte sie etwas Leiden lassen, da ihr das anscheinend so wichtig war. Deswegen machte ich eine kurze Pause, schwieg und sagte dann locker: „Ich komme ursprünglich aus Bradford, England…aber wir sind umgezogen…und jetzt lebe ich hier in der Stadt, eher außerhalb, nahe diesem Reservat. Zufrieden?“ Ich zog eine Augenbraue hoch und musterte sie schelmisch.
Ihre Augen funkelten mich an und beinahe hätte ich mich darin verloren, doch ich blickte schnell weg und sah mich um. So schnell würde meine Schale nicht geknackt werden können, ich würde es ihr nicht einfach machen.
Noch einmal nahm ich einen Zug von der Zigarette und ließ den Stummel dann auf den Boden fallen und trat sie aus. Dann steckte ich meine Hände in meine Hosentaschen und machte einen geschmeidigen Schritt auf sie zu und beugte mich leicht vor, und hauchte an ihrem Ohr: „Also…hast du Bock den restlichen Tag mit einem heißen Kerl zu verbringen? Ich beiße auch nicht…glaube ich...“ Dann fügte ich noch an: „I like you…your’re so innocent.“ Mein dunkler Blick fiel runter auf ihre Brust, war ein Vorteil meiner Größe. Nun wagte ich etwas, was mich vielleicht eine Ohrfeige kosten könnte aber der Versuch war es doch wert…
Meine langen Finger rutschten in ihre Hosentasche von ihrer Jeans und schließlich zog ich erfolgreich ihr Handy hervor und tippe da schnell meine Nummer ein und verschickte eine SMS an mich selbst, dann sah ich sie kurz mit einem Grinsen an. Jetzt hatte ich automatisch ihre Nummer, gut so.
Mein heißer Atem fuhr ihren Nacken entlang, als ich ihr Handy wieder in die Hosentasche, zum vorherigen Platz zurückschob. Wenn sie davon keine Gänsehaut bekam, wusste ich auch nicht weiter. Für nachher nahm ich mir vor, sie zu markieren…damit jeder Mensch wie auch Wolf wusste, dass sie zu mir gehörte. Nun ließ ich ganz von ihr ab und grinste nur etwas. In meinem Blick lag etwas Wildes.
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Ana McQueen
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Mi März 27, 2013 4:40 pm

Ich konnte die ganze Sache gerade nur schwer deuten. Wie sie weiter gehen würde, geschweige denn wie sie aufhören würde. Nur hoffte ich inständig, dass wir Freunde werden würden. Er schien mir so … ich wusste nicht wie ich es beschreiben sollte.
Aber es kam mir schon so vor, als würde ich ihn ewig kennen, diesen Zayn. Als wären wir wie Spongebob und Patrick. Ich kicherte kurz wieder und musste selbst darüber lachen, an was ich dachte. Die Luft her außen war ehrlich, das war mir erst gar nicht aufgefallen. Die Sonne schien so schön warm und der kühle leichte Wind tat gut. Vorsichtig strich ich mein lockiges Haar zurück und verlagerte mein Gewicht auf den anderen Fuß.
Ich fühlte mich so lebendig, ich wusste nicht was los war mit mir. Vielleicht war ich ja high. Wieder kicherte ich und merkte Zayn‘s Blick gar nicht. Ich schüttelte kurz den Kopf und sah blinzelt zu ihm auf. „Helden des Tages also…haha immer wieder gerne. Nein dir würde ich nichts tun…solange du brav bist.“ Mit diesen Worten verbeugte er sich und ich grinste breit. Solange ich also brav blieb,was? Innerlich überdrehte ich die Augen. Das war ja wohl zu geil gerade hier!
„Freut mich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen, Miss McQueen.“ Fügte er mit seiner rauen Stimme hinzu und wenn ich ihn nicht abgeschrieben hätte, würde ich wohl dahin schmelzen. Aber Freundschaft und nicht weiter! Denn ich ließ mich nicht verarschen und schon gar nicht von der Liebe. Aber sein Humor gefiel mit und das schätze ich sehr an ihm. Doch sein Zwinkern war oft etwas … sagen wir mal zweideutig. Aber es war so als würden wir uns gegenseitig stacheln. Man ich mochte den Typ, er war wirklich toll. „Mhm…na das ist ja echt langweilig, über dieses Gebiet gibt es doch nicht viel zu sagen…nur das es dort von Bestien wimmeln soll…hab gehört, dass es dort immer wieder Angriffe auf Passanten gibt. Naja…“ erklärte er mir dann und ich sah ihn etwas irritiert an. Was sollte das heißen, dass es über dieses Gebiet nicht viel zu sagen gab? Kannte er sich den damit so gut aus´? Von den Tierangriffen hatte ich aber gehört, schlimm war das. „Kennst du dich den über dieses Gebiet so gut aus? Ich kenne es kaum … ja, von den Tierangriffen habe ich gehört. Wölfe sollen das ja gewesen sein. Aber wenn ich ehrlich bin, die Menschen sind ja selbst schuld, ich denke schon das diese Tiere sich bedroht fühlen, wenn man ihre Reviere betritt. Sie wollen doch auch sicher nur das schützen war ihnen wichtig ist,... im Grunde genommen zerstört der Mensch schon vieles.“ Meinte ich dann und war selbst überrascht über meine weisen Worte. Aber es stimmte doch,... der Mensch konnte so grausam sein.
Gerade letzens war eine Dokumentation über Tierquälerei im Fernsehen.
Ich atmete tief ein bei diesem schrecklichen Gedanken. Ich wollte ihm jetzt nicht erzählen, dass ich Angst hatte oder dergleichen. Aber es war doch etwas eigenartig das diese Tiere Wandere auf den Wanderwegen angriffen. Warum taten sie das den? Ich war keine Wolfexpertin, aber das war doch wirklich unnormal. Und das sie die Leichen so auseinander nahmen,… Ich schluckte und bekam förmlich eine Gänsehaut. Aber das Thema mit den Wölfen musste ich erwähnen, dass war wohl das einzige was diesen Park so besonders machte. Und er war ein Naturschutzgebiet, dass wusste ich auch. „Ich mag Wölfe eigentlich, das sind doch schöne Tiere.“
Grinste ich dann und wollte nur meine schrecklichen Gedanken zur Seite schieben.
Vielleicht hatte er ja recht, dass waren wirklich Bestien dort,… es sollen ja sogar die Ureinwohner geflohen sein. Dabei leben die Wölfe und die Einwohner schon so lange zusammen, warum genau jetzt´? Warum passierten diese schrecklichen Sachen genau jetzt? Irgendwie weckte diese Frage fast eine Neugier in mir. Aber bei den Bilder in der Zeitung, naja .. da verging sie wieder. „Tja arbeiten ist ja auch nicht schlecht, ich arbeite in einer Bar von meinem Dad als Bar Chef…macht mir mehr Spaß als es Arbeit ist.“ Erklärte er mir dann etwas mächtig stolz und grinste. Einen Moment betrachtete ich seine vollen Lippen und seine perfekten Zähne. Aber dann lächelte ich nur und zog die Augenbraun hoch. „Das freut mich ja für dich, aber zum Schluss bin ich die Gebilderte von uns beiden, mein Freund!“ ich stupste ihn leicht gegen die Schulter und lachte kurz. Irgendwie verlief der Tag einfach so perfekt, ich konnte nicht anderes als zu freuen! „Das trifft sich gut, ich habe auch noch nichts vor. Also könnten wir gemeinsam was unternehmen…was du willst.
Ich bin bei allem dabei.“
War seine Antwort, auf meine Gegenfrage ob er etwas vor hatte. Und schon wieder da! Da war dieses Funkeln in seinen Augen, verdammt, was wollte er mir damit sagen? Jetzt fand ich es noch lustig, aber niemand spielte mit mir … Meine Frage woher er kam, schien ihn nicht so zu freuen. Doch er übersprang ja doch seinen Schatten und klärte mich auf. „Ich komme ursprünglich aus Bradford, England…aber wir sind umgezogen…und jetzt lebe ich hier in der Stadt, eher außerhalb, nahe diesem Reservat. Zufrieden?“ sein –Zufrieden?- störte mich dann aber doch etwas. Hatte ich ihn den jetzt angegriffen, er hätte es mir ja nicht sagen müssen. Deswegen musste man immer aufpassen, mit welchen Leuten man sich einlässt.
Denn sein Charakter scheint ja dann doch etwas zu schwanken. Auch wenn er so locker und lässig redet. Mir entgingen seine Blicke nicht und sein schelmischen Grinsen. Mein Blick fixierte ihn wieder und ich dachte nach. Was war nur an ihm, dass mich so zum nachdenken brachte? Liebe war es nicht, soetwas wie Liebe auf den ersten Blick gab es nicht. Freundschaft wollte ich, aber ich wusste auch nicht… ich hatte fast das Gefühl, als,.. als hätte ich Angst. Als wäre ich ihm gegen über wie ein verschrecktes Reh.
Ich sah zu wie seine Zigarette auf den Boden fiel und im nächsten Moment fand ich ihn an mein Ohr gebeugt. Ich konnte nicht mal so schnell reagieren, da stand er schon neben mir.
„Also…hast du Bock den restlichen Tag mit einem heißen Kerl zu verbringen? Ich beiße auch nicht…glaube ich...“ flüsterte er mir ins Ohr und ich konnte ihm nicht mal antworten da kam es mit: „I like you…your’re so innocent.“ Ich war unschuldig? So wollte ich nicht rüber kommen, aber die röte in meinem Gesicht konnte wohl das stärkste Makeup nicht überdecken. Ich schnappte hektisch nach Luft und meine Hände krallten sich an meinem T-Shirt fest. Meine Nackenhaare hatten sich aufgestellt und ich biss mir auf die Unterlippe. Wie sollte ich den jetzt reagieren? Bitte, nein geh nicht mit dem Kopf zurück! Aaawr! Sieh mich nicht an! Stieg es mir in den Kopf und plötzlich kam ein leichter Windzug und meine Aufregung war wie verflogen, als hätte der Wind sie gepackt und mitgezogen. Ich grinste ihn fröhlich an und biss mir dann neckend auf die Unterlippe, diese Spielchen konnte ich alle auch. „Schauen wir mal was mein Terminkalender sagt, oh sieh einer an, ich kann dich dazwischen quetschen. Du Casanova, du könntest mir ja mal deine Baarrr zeigen…“ ich zog das r schön in die Länge und kicherte dann. Natürlich hatte ich keinen Kalender dabei, aber der Spruch hatte style, bitte! Das waren für mich keine Anspielungen … denn ich wollte ja nichts von ihm.

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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    Sa Apr 06, 2013 9:49 am

Nein, ich konnte sie wirklich noch nicht richtig einschätzen wie sie denn von mir dachte. Aber es sah so aus, als wollte sie nicht mehr als das was ich wollte. Shit…das hieß, ich müsste mich besonders anstrengen um sie vielleicht doch für mich zu bekommen. Habe ich sie erstmals makiert, wie wir Wölfe so schön sagten, würde sie nur noch mir zustehen, alle anderen konnten es vergessen. Dann wäre sie meins…
ob sie es wollte oder auch nicht. Früher oder später würde sie nachgeben und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Das war doch bisher immer so gewesen, naja die meisten hatten eher mich angemacht, ich brauchte nicht viel zu tun. Meine Ausstrahlung und äußeres waren ja Grund genug dafür, mich zu mögen. Aber bis jetzt wusste keiner wie ich wirklich drauf war, die Menschen konnten so leichtgläubig sein, es war ja schon fast erbärmlich. „Kennst du dich den über dieses Gebiet so gut aus? Ich kenne es kaum … ja, von den Tierangriffen habe ich gehört. Wölfe sollen das ja gewesen sein. Aber wenn ich ehrlich bin, die Menschen sind ja selbst schuld, ich denke schon das diese Tiere sich bedroht fühlen, wenn man ihre Reviere betritt. Sie wollen doch auch sicher nur das schützen war ihnen wichtig ist,... im Grunde genommen zerstört der Mensch schon vieles.“ meinte sie zu mir und mit dem hätte ich jetzt nicht gerechnet. Ich hatte sie völlig falsch eingeschätzt.
Andere würden jetzt sagen, dass sie Wölfe hassten und nie in diesen Redwood Gebiet sein wollten. Sowas hatte ich schon oft gehört und da könnte ich austicken, ganz ehrlich. Aber Ana schien ganz anders zu sein…womöglich war sie das Beste was mir je passiert ist. Oh Mann…warum ausgerechnet ich? Es gab viel Wichtigeres als Kontakte zu knüpfen, und ich dürfte mich normalerweise nicht mit ihr anfreunden, geschweige denn eine Beziehung eingehen. Das wäre wohl mein vorzeitiges Ende…
Irritiert über diese Gedanken versuchte ich ihr besser mal zu antworten, sonst würde sie noch was Falsches von mir denken. „Ja das tue ich…es ist ja nicht allzu riesig. Mhm gute Einstellung, oft höre ich ja was anderes von den Leuten…sie fürchten sich ja so arg von dem Gebiet und wollen dass die Wölfe alle getötet oder sonst was werden…dabei haben sie nur Angst…vor diesem Unbekannten was dort lauert…“ sprach ich und fixierte Ana mit einem prüfenden Blick. „Ich mag Wölfe eigentlich, das sind doch schöne Tiere.“ Oh Ana….wenn sie doch nur wüsste dass ich zu ihnen gehörte…da würde sie umkippen oder schreiend davon laufen oder hysterisch lachen. Nein, ich würde es ihr sicher nie erzählen,
Menschen konnte man einfach nicht trauen. Irgendwann erreichte man doch den Punkt wo es nicht mehr anders ging und dann wollte man über seinen Schatten springen und mit der Wahrheit ankommen. Doch das wäre eine Katastrophe, nicht nur für mein Rudel. Wenn das andere Leute erfuhren, dann würde hier wirklich bald ein Krieg stattfinden und zum Schluss würden sie umzingelt sein von Jägern und müssten um ihr Leben kämpfen. Das durfte ich nicht zulassen, ich würde alles dafür tun, damit es nie die Öffentlichkeit erfuhr. „Das freut mich ja für dich, aber zum Schluss bin ich die Gebilderte von uns beiden, mein Freund!“
Hatte sie mich wirklich gerade angestupst? Ich dachte, sowas würde nur…Facebook existieren aber in der Realität? Strange. „Ach denkst du das? Nun das werden wir ja sehen…aber ich brauche den ganzen Mist von der Schule ja nicht…es gibt wichtigere Dinge als das. Naja ihr Mensch…“ Hoppla, fast wäre mir ein Fehler unterlaufen, ich sollte schnell was anderes sagen. „...Ach egal, ich liebe meinen Job, mehr brauch ich auch nicht.“ murmelte ich noch schnell. Na hoffentlich hatte sie meinen Fehler nicht bemerkt. „Schauen wir mal was mein Terminkalender sagt, oh sieh einer an, ich kann dich dazwischen quetschen. Du Casanova, du könntest mir ja mal deine Baarrr zeigen…“ So, so die Kleine wollte also auch spielen. Konnte sie gerne haben! Der Tag war schon verrückt genug, ich war mit mir einfach nicht im reinen und das nervte.
Warum ließ ich mich von ihr so durcheinander bringen? Aber ich wollte mich nicht in sie verlieben…sie war nur ein Mensch…so wie tausend andere hier. Also warum fing ich an mich für sie zu interessieren? Das gefiel mir so gar nicht und irgendwas müsste ich tun, damit sich das ändert. „Geht klar, kann ich machen. Na dann komm oder willst du noch den ganzen Tag hier stehen?“ kam es von mir und ich versuchte nicht mehr allzu fröhlich zu klingen. Ich war hier der Boss also konnte ich ruhig kalt sein. Schon drehte ich mich um und ging einfach los. Die Bar war nicht weit entfernt von hier, wir wären gleich da. Bestimmt starrt sie mich jetzt an… war mein einziger Gedanke und ein schmunzeln zierte meine perfekten Lippen. Ich hatte keine Ahnung was noch passieren würde…aber ich würde es noch rausfinden.
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BeitragThema: Re: Zwischen den Regalen    So Apr 07, 2013 9:51 am

Er zögerte etwas, doch das bekam ich gar nicht richtig mit, denn ich war selbst ziemlich in Gedanken versunken für einen Moment. Eigentlich hatte ich noch mit niemanden darüber gesprochen, über die Sache mit den Wölfen. Es war schon komisch, jeder sprach darüber und die Leute hatten schreckliche Angst. Aber auf die Tiere Jagt zu machen, würde das etwas bringen? Das war doch grausam, so etwas empfand ich als Tierquälerei.
Wer gab den Menschen das Recht sie für etwas zu töten, dass die Menschen nur nicht verstanden. Ich war kein Wolfexperte, nein … aber selbst ein Blinder würde sehen, dass hier etwas Ungerechtes geschah! Wenn man in ihr Gebiet eindrang, wollten sie sicher nur ihre Familie schützen, wer würde das nicht? Deswegen setzen sie sich zur Wehr!
Würde die Wanderer aber auf ihren Wegen bleiben, so hatten die Wölfe keinen Grund uns anzugreifen oder? Ich wusste es ja selbst nicht, außerdem konnte ich es nicht ändern. Aber wenn sie wirklich weiterhin Jagt auf sie machten, dann würde das die Tiere nur noch mehr aufregen und es würden noch mehr Menschen sterben. Meiner Meinung nach, ging man die Sache einfach falsch an! Ich sah wieder auf, als Zayn sein Wort ergriff. „Ja das tue ich…es ist ja nicht allzu riesig. Mhm gute Einstellung, oft höre ich ja was anderes von den Leuten…sie fürchten sich ja so arg von dem Gebiet und wollen dass die Wölfe alle getötet oder sonst was werden…dabei haben sie nur Angst…vor diesem Unbekannten was dort lauert…“ und ich gab ihn wirklich vollkommen Recht.
Mit einem Nicken stimmte ich ihm zu und seufzte kurz. Es war schon schrecklich, aber die Bilder der Tiere waren es auch. Sie sollten ja fast doppelt so groß sein, wie die normalen Wölfe. Das verstand ich nicht … was waren das für Tiere? Aber die Medien übertrieben ja auch wo es nur ging, sollte ich ihm das auch noch sagen,… nein besser nicht!
Das wäre keine gute Idee, dann hielt er mich für ängstlich und leichtgläubig und wenn ich ehrlich war, dass war ich nicht! Aber, wer hätte da nicht etwas Angst? Auf meine Anspielung mit der Schule, schien er gelassen. „Ach denkst du das?
Nun das werden wir ja sehen…aber ich brauche den ganzen Mist von der Schule ja nicht…es gibt wichtigere Dinge als das. Naja ihr Mensch…“
was? Wie jetzt?
Ich wollte ihn gerade fragen was er meinte da fuhr er fort. „...Ach egal, ich liebe meinen Job, mehr brauch ich auch nicht.“ Was er wohl gemeint hatte? Oder hatte ich das letzte nicht richtig verstanden? Doch es war nun auch egal, denn er wollte wohl nicht weiter darüber reden. Also ließ ich es auch dabei! Bei seinen Anspielungen musste ich einfach nur grinsen, ich wusste wie solche Typen tickten! Aber bei ihm hatte ich das Gefühl, dass hinter dieser Maske eine ganz andere Person war. Jemand der sich für das Ganze interessierte und wusste auf was es ankam. Er schien mir einfach so selbstbewusst, zwar cool und lässig, jedoch in jeder Bewegung eine Planung! Wer war dieser Kerl und warum interessierte er mich so unglaublich? Meine Gedanken spielten sich wirklich nur mehr um ihn. „Geht klar, kann ich machen. Na dann komm oder willst du noch den ganzen Tag hier stehen?“ waren dann seine Worte und ich überdrehte gekonnt die Augen. Ein kurzes Lachen kam von meiner Seite und ich grinste viel sagend! „Sehe ich etwa so aus?“ fragte ich ihn herausfordernd und strich durch meine Haare. Er hatte so viele verschiedene Seiten, dieser Typ war ein großes verschlossenes Buch. Gott, ich hätte gerne den Schlüssel! Er setzte zum gehen an und ich folgte ihm einfach ohne Worte, als wäre ich in einer Trance! Fuck ey! Was geschah hier gerade? Er zog mich förmlich magisch an! Bei meinen Gedanken schüttelte ich kurz etwas den Kopf und wurde wieder leicht rot. Zum Glück ging er vor mir und sah mich daher nicht! Ansonsten wäre ich am liebsten im Boden versunken, ich benahm mich wie bei meiner ersten großen Liebe! Was ging hier nur ab? Wir hatten es wohl nicht weit,
da er die Straßenbahn nicht nahm, sondern zu Fuß weiter ging. Ich spürte genau, wie mein Unterbewusstsein den Weg GANZ genau einspeicherte. Denn es war nun schon entschieden, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich diesen Weg ging! Leider war mir etwas in diesem Moment nicht bewusst. Umso mehr ich Zeit mit ihm verbringen würde, umso mehr ich mich auf ihn einlassen würde, umso mehr würde mein Herz ihm gehören. Denn die Menschen die immer auf stark nach außen hin machten, die waren ja dann im innersten doch leicht umzudrehen. Es war mir zu viel Leid gesehen in meinem Leben,
dass ich jetzt zu lassen würde, dass ich mich in ihn einfach verliebte.
Aber in Wirklichkeit war es ja schon geschehen, ich war in seiner Hand. Und bald würde ich ihm gehören und nichts und niemand würde diese Verbindung mehr trennen können.

TBC: Club DV8

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Sometimes the heart sees what is invisible to the eye.
»the true love«

"You call it madness, but I call it love." -Ana♥️
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