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 Auf der Liegewiese

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Alphatier
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BeitragThema: Auf der Liegewiese   So Jan 13, 2013 2:26 pm

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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Di März 19, 2013 7:37 pm

First Post - Play mit Carlo

Es war Sommer und ziemlich warm heute. Deswegen hatte ich mit meinem Kumpel Carlo im Stadtpark verabredet. Ich wollte wissen was er so gemacht hatte und ich redete gerne mit ihm über dies und das. Sonst kannte ich nur wenige Leute hier,
war ja noch nicht so lange in der Stadt und war auch eine lange Zeit weg…war bei Zayn, der mir alles wichtige beigebracht hatte wegen meinem kleinem Geheimnis. Ja ich war ein Wolf und bin stolz darauf, doch es durfte kein Mensch jemals erfahren, sonst wäre ich doch ziemlich aufgeschmissen. Was würden die Leute über mich denken. Auslachen würden sie mich, genau! Ich könnte so doch nicht mehr hier leben, müsste schleunigste von hier wegziehen. Aber das wollte ich nicht, dieser
Ort war wie perfekt für mich, hier gab es alles was man zum Leben brauchte und andere, gleichgesinnte wie ich.
Seufzend ließ ich mich nun auf der Wiese hier im Park nieder und legte mich einfach so ins weiche Gras. Um mich herum war nicht viel los, die meisten gingen wohl schwimmen oder saßen im Schatten. Aber die Sonne war er schon bald am Untergehen und mich störte die Wärme ja nicht. Nicht mehr lange und es war wieder Vollmond…der einzige Tag an dem ich besonders gereizt war und in der Nacht zur reinen Bestie wurde…das hasse ich. Aber als Mischling habe ich wohl keine andere Wahl oder? Damit muss ich leben, aber es macht mir Angst. Was ist wenn ich einmal meinen besten Freund töte? Nein…das wollte ich mir gar nicht vorstellen, es würde mich bis an mein Lebensende verfolgen.
Kurz schüttelte ich den Kopf und strich mir einmal durch das Haar. Genug damit! Jetzt war wohl wirklich ein schlechter Zeitpunkt dafür… nicht das Carlo mich so sah. Haha der würde mich ausfragen warum ich so ein langes Gesicht zog. Schmunzelnd betrachtete ich den Himmel und streckte mich kurz. Heute war kein guter Tag zum Sterben.
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Di März 19, 2013 7:58 pm

First Post - Play mit Alexey

Mit langen Schritten stiefelte ich über die grüne Wiese. Um meinen Hals hing eine Umhängetasche, aus der alle möglichen Papiere hingen und hinter meinem Ohr klemmte ein Bleistift. Irgendwo hier muss Alexey doch sein?, fragte ich mich und hielt meine Hand über die Augen, um ein wenig Schutz vor den Sonnenstrahlen zu haben und um die riesige Grünfläche überschauen zu können. Ich und mein bester Freund - einer der Einzigen hier in San Francisco, auch nach über 3 Jahren - hatten uns heute hier verabredet, um mal ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Bloß blöd, dass ich arbeiten musste und in meinem Job gerne Mal 5 Stunden Überstunden machte - gut das war übertrieben, aber eine war es mindestens. Nun war ich natürlich ganz schön im Stress und hatte das ganze Zeug, was ich bestellt hatte einfach abgeholt und hierher mitgebracht. Es waren irgendwelche Kopien aus einem alten Buch, was über Wolfsmenschen erzählte - mein Lieblingsthema übrigens. Aber bevor ich sie mir genauer ansehen konnte, musste ich erstmal Alexey ausfindig machen. Ich blieb einen Moment stehen und entdeckte einen blonden Haarschopf mitten auf der Wiese. Ich fragte mich, warum mir der nicht schon früher aufgefallen ist, aber das war ja eh öfter so, dass ich nicht richtig bei der Sache war.
Ich schulterte meine Umhängetasche höher, damit sie nicht herunterfiel und machte mich im Laufschritt auf dem Weg zu ihm. Schwer atmend kam ich nach wenigen Sekunden bei ihm an. Ich lies meine Tasche neben ihn fallen und trat ihm spielerisch in die Seite, um auf mich aufmerksam zu machen. "Ey, Alter. Schau wer hier ist. Der beste Freund den man haben kann.", lachte ich im Brustton der Überzeugung zu ihm herunter. Ich meinte das was ich gesagt habe Ernst. Ich war wirklich ein ziemlich guter Freund, also ich hätte mich gern als Freund, wenn ich nicht ich wär', was natürlich noch besser ist. "Sorry, dass ich so spät bin, aber meine Person ist sooo wichtig auf Arbeit.", meinte ich ironisch. Ich konnte ja schließlich nichts dafür, dass alle kurz vor Feierabend was von mir wollten.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Di März 19, 2013 8:29 pm

Aber wieso dachte ich auch immer so negativ? Das Leben konnte zwar oft genug hart sein, aber es gab doch eigentlich immer einen Weg der wieder hinauf führte.
Gnah ich war manchmal schon komisch und es war ein Wunder, dass ich überhaupt Freunde hatte. Okay ich konnte mich der Menge anpassen aber trotzdem wollte ich mir immer treu bleiben, komme was wolle. Und Carlo gab sich ja auch nicht anders, er verstand mich und ich hätte ihm liebend gerne gesagt wer ich wirklich war…denn ich wusste ja wie sehr er diese Wolfsmythen mochte, und ich wollte ihm sagen, dass er mit all seinen Vermutungen recht hatte…aber das brachte ich einfach nicht aus meinem Mund.
Meine Stimme würde in dem Moment doch eh nicht funktionieren und ich hatte Angst vor seiner Reaktion. Wie würde er mich dann sehen,
mit ganz anderen Augen oder noch immer gleich? Auf jeden Fall würde ich ihn damit einen riesen Schock verpassen, aber wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Nein, nicht heut, vielleicht irgendwann mal, wenn ich bereit dazu war.
Moment mal…was war das? Ruckartig drehte ich mich um und erkannte meinen Kumpel schon neben mir. „Hey Carlo, was geht ab? Und auu das hat weh getan“ sagte ich lachend und freute mich, dass er endlich da war.
Wie lang lag ich schon da? Es erschien mir nur wenige Minuten, aber ein Blick auf meine Armbanduhr sagte mir etwas anderes. „Hahaha ja mein bester Freund…bin froh das du da bist, wäre ja fast gestorben vor Langeweile…ach macht ja nix, das kenne ich. Du musst dir mal mehr frei nehmen, nicht das du daran krank wirst.“ meinte ich und lächelte dabei leicht. Dann fiel mein Blick auch schon auf seine Tasche, die hier im Gras lag. „Was hast du da? Wieder irgendwas über Wölfe?“
zog ich ihn neckend auf und sah zu ihm. Awwr wenn er doch nur wüsste…ich verkniff mir ein grinsen und versuchte ernst zu bleiben, was sich aber als schwierig gestaltete.
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mi März 20, 2013 3:33 pm

Mein Mantel war bei diesem Wetter das Dümmste, was es gab, wie ich soeben feststellte. Auch wenn ich Sonne eigentlich ganz gern hatte, zu viel davon konnte ich auch nicht ab. Irgendwie konnte ich mich nie entscheiden. Im Winter war es zu kalt, im Sommer zu warm. Gut, das hieß Mantel aus und so wenig wie möglich bewegen um nicht ins Schwitzen zu kommen. War sowieso komisch, einen Mantel zu tragen - in San Francisco. Ich warf ihn achtlos auf meine Tasche und lies mich ins Gras fallen. Ich streckte mich kurz und gähnte. "Bisschen abspannen, geht jetzt uuuuuuund...", ich machte eine weitreichende Geste während ich mich meiner Tasche - die unter meinem Mantel vergraben lag - zu wandte. Ich war mittlerweile tierisch neugierig, was wohl in den Kopien stand, die ich mir bestellt hatte. Ich hatte mehrere Monate um den Abzug einiger Seiten gebettelt, bevor das Museum in Reykjavik - ohja, die sind nun schon seit sicherlich 2 Monaten über den halben Erdball geflogen - zustimmte und die Seiten kopierte. Es hat echt Arbeit gemacht überhaupt dieses Buch zu finden und mich dann noch mit dem komischen Verwalter des Museums rumzuschlagen. Aber es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man nach getaner Arbeit zurücklehnen kann und die neusten Errungenschaften begutachten kann. Aber gut, zurück in die Realität, mein bester Kumpel braucht Aufmerksamkeit. "...wieder irgendwas über WERwölfe.", rief ich aus, wie ein kleines Kind am Weihnachtsmorgen und betonte Wer- dabei besonders. Schließlich redeten wir hier nicht über irgendwelche wilden Flohpelze - obwohl die eigentlich auch ziemlich cool sind. "Woar das ist fast wie Weihnachten, dafür würde ich sogar 5 Monate Urlaub nehmen, wenn ich nicht das Geld bräuchte.", sagte ich enthusiastisch und meine Augen blitzten, als ich die Papiere aus meiner Tasche zog. Mein Geld ging hauptsächlich für solchen 'Kram' drauf - wie Andere es gern nannten - und natürlich um die Reparaturen und Miete meiner Wohnung zu zahlen, wenn ich die mal verkaufen wollte müsste ich noch drauf zahlen, damit ich die Bruchbude loswerde. "Such dir doch auch mal ein Hobby, anstatt immer so abfällig über meins zu reden.", boxte ich Alexey an die Schulter.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mi März 20, 2013 7:43 pm

Bei ihm konnte ich irgendwie nie so richtig ernst bleiben, es ging einfach nicht. Wir beide waren wohl nicht ganz normal, naja vor allem ich nicht, ich war sogar sehr anders, nur wusste das ja keiner. Carlo ließ sich neben mir nieder und auch ich streckte sich ebenfalls kurz, gähnte dabei. Heute war echt ein Tag zum chillen, arbeiten würde ich jetzt nicht können, denn es war noch immer so warum und wenn man sich zusätzlich bewegte, wurde einem ja schneller heiß. Ich überlegte etwas und sah ihm dabei zu,
wie er einige Papiere aus seiner Tasche zog. Mann woher hatte er die ganzen Sachen nur? Man vermutete doch nur, dass es so was wie Werwölfe gab… aber wenn die Menschen nur wüssten wie es wirklich zuging. Dann wären wir alle tot, sie würden das doch nicht dulden und das bereitete mir am meisten Sorgen. Falls ich mich wirklich mal dazu durchdringen sollte, meinem Kumpel das Geheimnis zu verraten, konnte ich ja nicht sicher sein, ob er es auch für sich behalten könnte. Natürlich vertraue ich ihm,
aber das durfte er wirklich keinem erzählen, sonst bin ich dran. Hier gibt es eh schon genug Jäger und Carlo wusste ja nichts von denen, soweit ich wusste. Wer weiß, was sonst noch so in seinem Kopf vorging, aber dumm war er auf keinen Fall, nein sogar sehr schlau und irgendwie bewundernswert. Und er schien sich wirklich darüber zu freuen, und ich musste tatsächlich darüber grinsen. Diese Werwolf Sache ging ihn wohl wirklich sehr zu Herzen, und ihm wurde nie langweilig dabei, erstaunlich. „Alter du bist voll süchtig danach. Hab ich recht oder habe ich recht?“ fragte ich und lachte mir hier einen ab. Dann boxte er mir in die Schulter und ich rümpfte die Nase. „Tja ich hab eh Hobbys…mhm ich laufe gerne..mache gerne Sport…und ich verbringe gerne Zeit mit dir. Reicht das?“ Ich sah zu ihm und knuffte ihn zurück,
setzte mich auf und sah auf die Papiere. „Also gut, was hast du dir denn schon wieder bestellt? Sieht aber interessant aus…zugegeben.“ meinte ich und warf einen Blick drauf. Kurz blitzten meine Augen auf, dann senkte ich den Blick. Ich durfte ja nicht meine Wolfsaugen zeigen, das wollte ich auch nicht. Aber diese Dinge hatte ich nicht so unter Kontrolle, wie ich wollte. Denn ich war ja kein ach so toller Reinblüter, nur ein Mischling. Schon bei kleinen Provokationen, konnte ich mich schwer beherrschen um mich nicht zu verwandeln. Egal, ich durfte einfach nicht daran denken. Deshalb schenkte ich Carlo einen freundlichen Blick und versuchte mich zu entspannen.
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mi März 20, 2013 8:24 pm

Ich zog einige Blätter aus dem Umschlag und breitete sie vor mir aus. Meine Blick überflog hier und da die Schrift - die schon fast verblasst und echt schwer zu lesen war. Diese Papiere waren mein Highlight des Tages und ich würde wohl wieder die ganze Nacht darüber brüten und am Morgen total verkrampft aufwachen, weil ich irgendwo ungesund geschlafen hatte. Eigentlich sollte mein Körper sich daran schon gewöhnt haben, schließlich machte ich das schon seitdem ich lesen konnte. Das war schon etwas freakig für Außenstehende, aber Alexey verstand mich ziemlich gut - wobei er einer der Einzigen war, die meisten meiner Bekannten und Freunde regten sich immer sofort auf, wenn ich etwas über Werwölfe erzählte. Aber die waren auch total cool oder nicht? Wer will sich denn nicht gern in einen riesigen Wolf verwandeln können? Ich kann mir niemanden vorstellen. Meine Gedanken brachte ich auch sofort frei heraus - ich machte eben manchmal ein paar Gedankensprünge. "Wäre es nicht total genial, sich jederzeit in einen riesigen Wolf verwandeln zu können?", fragte ich den Blonden und sah ihn ungläubig an. "Komm' schon, das wär's oder?", fügte ich noch überzeugt an und nickte dabei.
Ein bisschen süchtig nach allem Möglichen Werwolfzeug war ich schon und auf dem Gebiet ein kleiner Nerd - man konnte es vergleichen mit einem Science-Fiction-Fan, der davon träumt irgendwann von Aliens entführt zu werden. "Ähhhhh, ....ich denke du könntest vielleicht recht haben. Ich bin ETWAS süchtig, weißt du doch.", grinste ich. Besser davon süchtig sein, als von Drogen, sagte ich mir immer, obwohl ich mit dieser Ansicht wahrscheinlich einer der Einzigen war. Drogen waren schon so eine Geschichte, denn diesen Begriff konnte man weit interpretieren, hat mal jemand zu mir gesagt. Für mich sind meine Recherchen und mein Schreiben meine Drogen, darüber vergesse ich alles, weil ich mich da voll reinfühlen kann - auch das Essen und mein Geld gebe ich sowieso nur für sowas aus. Ok, ich bin schon ein Freak.
"Wann gehst du bitte Sport machen?", fragte ich lachend, um ihn ein wenig zu necken. Ich habe ihn bis jetzt vielleicht ein paar Mal Sport machen sehen und jetzt lag er auch nur auf der faulen Haut. Sport war für ihn ein kleiner Zeitvertreib, aber kein Hobby. "Dich mit mir treffen ist kein Hobby, das ist eine Pflicht, sonst würde ich zuhause noch verwahrlosen." Was wiederum auch stimmte, außer zum Arbeiten und hin und wieder mal etwas einkaufen (Essen bestellte ich mir meist), kam ich eigentlich selten raus, wozu auch? Ich hatte alles was ich brauchte und das reichte.
Meine Hände flogen fahrig über die Zettel und verstreuten sie in einem Halbkreis um mich herum. Das sah fast immer so aus, da Ordnung halten echt das Letzte war, was ich konnte. "Das, mein Freund, sind ein paar Auszüge aus einem uralten Buch, was sich mit dem Mythos der Wolfsmenschen befasst. Habe dafür eine Monatsmiete hingelegt und ich glaube sie bestätigen einige meiner Theorien.", erwiderte ich fachmännisch, ohne aufzublicken. Klar, was es blöd, mich jetzt nicht mit Alexey zu befassen, obwohl wir uns extra getroffen haben, aber es war eben wie mit den Drogen - ich brauchte meinen Stoff. Außerdem war es auch nicht schlecht, wenn er mal etwas für seinen Intellekt tat - obwohl er das wahrscheinlich jetzt nicht so oft im Alltag gebrauchen konnte.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Fr März 22, 2013 4:15 pm

Gespannt blickte ich auf diese Blätter Papiere und kaute nachdenklich auf meiner Unterlippe herum. Mann…Carlo war echt süchtig nach den Werwölfen, und er kannte sich inzwischen sehr gut aus. Aber er hatte noch nie einen echten gesehen. Wie sehr wollte ich ihm diesen Wunsch einmal erfüllen, ihm zeigen, dass er Recht damit hat und ich konnte mir schon gut vorstellen wie er wohl reagieren würde.
Würde es jemals dazu kommen? Es war doch immer das gleiche, ständig kamen mir die gleichen Gedanken in den Sinn, und nie wurde ich daraus schlau. Wie lange würde ich es noch geheim halten können, bevor ich noch davon wahnsinnig wurde? Klar, für diese Reinblüter wäre das ja kein Problem, die konnten ihre Gefühle besser steuern und lenken, aber ich nun eben mal nicht, das war ziemlich deprimierend.
Deswegen war es schön, dass ich gerade abgelenkt wurde. Auf seine Frage hin, sah ich ihn mit großen Augen an und hätte beinahe losgelacht. Sein Gesicht…sein Ausdruck, das brachte mich zum Grinsen, echt jetzt. Wie machte er das nur immer?
„Echt jetzt?...Mhmm.“ Ich tat so als würde ich ernsthaft darüber nachdenken, die Antwort lag mir schon auf der Zunge aber es sollte ja authentisch aussehen. Ach Carlo…wenn du doch nur die Wahrheit über mich wüsstest… sagte ich mir in Gedanken und lächelte innerlich. „Also…zugegeben, dass wäre in der Tat cool. Ja, man wäre ein starkes Tier, stünde ganz oben an der Nahrungskette…aber das Leben als Werwolf würde ich mir auch nicht zu einfach vorstellen. Weißt du, ich hab mal was von solchen Leuten gehört, die diese Tiere ermorden…oder einsperren und Experimente mit ihnen durchführen.“ Ich sah ihn an, und wusste nicht genau, was jetzt wohl so in seinem Kopf vorging. Aber war wohl besser so, wenn ich nicht wusste, was jemand so dachte. Es verstrichen einige Sekunden, wo keiner was sagte, weshalb ich schnell fortfuhr: "Es könnte sich auch nur um ein Gerücht handeln. Aber ich denke schon, dass es solche Wesen gibt, die Welt ist doch groß genug.“
Irgendwie war ich vom Thema abgeschweift, aber die Wörter waren einfach so aus mir herausgesprudelt. Jetzt durfte ich mich nur nicht verreden, sonst würde das wohl schlimm für mich enden. „Hey, ich geh abends laufen…„Naja das sind aber auch nur Spekulationen…und so. Sieh doch mal meine Muskeln an, die sprechen doch Bände.“ meinte ich amüsiert und knuffte ihm in die Schulter.
War ja klar, er fand doch immer einen Grund um mich ärgern zu können. Dann begann ich zu lachen, er brachte mich immer dazu mit seinen Aussagen. „Hahahaha ach stimmt ja, ohne mich wärst du voll aufgeschmissen. Aber keine Sorge, ich bin ja immer für dich da mein lieber.“ sagte ich grinsend und fuhr mir einmal durch meine Locken.
Nein, Carlo hatte sich in der ganzen Zeit nicht verändert, seine Begeisterung für Wölfe war schon immer da gewesen. Ich könnte das ja nicht, wäre mir auf die Dauer ja zu anstrengend. Mhm..vielleicht hatte ich aber auch zu wenig Hobbys, verdammt!
Ich sollte wirklich mehr tun…vielleicht. Dann begann er mir schon zu erklären, was das hier alles war. Ich blickte mir die einzelnen Bilder an und las kurz über einen Text drüber. Bis jetzt gab es nur Zeichnungen davon…also hatte anscheinend noch keiner einen lebenden Werwolf gesichtet. Kein Wunder, wenn ein Mensch einen Wolf begegnete, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Mensch stirbt.
Vor allem zu Vollmond war es schlimm…da erkannte man seine Freunde nicht mehr wieder und gab sich seinem Schicksal hin, tötete einfach. Jeden Monat aufs neue…ich konnte mich nicht mal mehr daran erinnern, wen ich schon alles auf dem Gewissen hatte, ich Mörder! „Wow… wirklich interessant. Und welche Theorien hast du so?“ wollte ich von ihm wissen und nahm so ein Blatt in meine Hand und betrachtete den darauf abgebildeten Wolf. Das sah ziemlich echt aus, aber nicht wie ein richtiger Werwolf. Viel zu menschlich meiner Meinung nach. „Wie lang machst du das schon?“ murmelte ich noch und warf ihm einen vielsagenden Blick zu, hatte mein typisches lächeln aufgesetzt.
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Fr März 22, 2013 5:26 pm

Ich spürte den Blick von Alexey auf mir, sah aber nicht nach oben. Ich fragte mich manchmal, was er wohl über mich dachte. Schließlich war ich keine einfache Person und dann noch mein schräges Hobby - dafür wurde ich seitdem ich ein Kind war verurteilt. Und wenn mal jemand nett zu mir war, war ich sehr sehr lange ihm gegenüber sehr sehr misstrauisch, was die Meisten bewegte, mir wieder aus dem Weg zu gehen. Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, jedoch kommt hin und wieder die Frage auf, was Andere wohl in diesem Moment von mir denken. Meist malte ich mir dabei nichts gutes aus - wie oar der Freak und der lebt in seiner eigenen Welt - wobei es bei Alexey eher selten so war, da dachte ich mir eher sowas wie 'Hat der auch was Anderes im Kopf außer Wölfe?'. Wobei ich, wenn ich das denke, immer lachen muss, was wieder ein bisschen komisch rüberkommt, wenn man einfach so ohne Grund anfängt mit Lachen.
"Klar wär' das cool. Du bist megastark, schnell und siehst voll riesig aus!", kurz lies Carlo sich Alexeys Worte über irgendwelche Jäger durch den Kopf gehen. Er hatte von sowas noch nie gehört. Woher Alexey wohl sowas weiß?, überlegte ich und sah ihn misstrauisch, mit hochgezogenen Augenbrauen an. Vorher hatte Alexey nie großes Interesse an diesem Thema gezeigt und plötzlich weiß er sowas. Komisch....Mhm. Whatever., ich zuckte innerlich mit den Schultern und sah zurück auf die Blätter. Vorerst lies ich mich davon beruhigen, dass er es irgendwo gehört hatte und es auch eher für ein Gerücht hielt, aber ich würde es im Hinterkopf behalten. "Na hoffentlich, sonst würden mich ja alle für verrückt halten.", grinste ich, als er meinte, dass er sie auch für real hielt. Es war eher ironisch gemeint, schließlich hielten mich die meisten sowieso für verrückt - sogar meine Nachbarin heute früh. Komische Alte.
Dann sah ich ihn von oben nach unten an. "Jap, alles voller Muskeln und erst dein Sixpack. Ist echt ein Traum", meinte ich gespielt zustimmend und sah ihn an wie ein Psychater seinen Patienten. "Freak.", meinte ich trocken zu mir selbst, aber noch so laut, dass Alexey es sicher gehört haben muss. Ich wollte eigentlich ernst bleiben, jedoch musste ich plötzlich anfangen zu lachen und bekam fast einen Lachanfall. So wie ich Alexey kenne, würde er sicherlich erstmal voll zustimmen, bevor rafft, dass es Ironie ist - guuut. ich würde es vielleicht auch so machen, aber psst.
Ich raffte mich wieder auf und prustete immer noch etwas. Jedoch rief ich mich zur Konzentration, schließlich hatte ich eine Aufgabe - die Abzüge durchzusehen und dann Alexey mit dem Thema Wölfe zuquatschen. Mein Blick fiel auf eine Zeichnung eines Wolfes, die mir nicht werwolfmäßig genug aussah, ich bemerkte, dass auch Alexey sich dafür zu interessieren schien - hatte ich womöglich jemanden für das Thema Wölfe begeistert? Nein, Alexey ist nicht der Typ dafür., sagte ich mir und begann ein paar Blätter zu sortieren - was sowieso ein unmögliches Unterfangen war, denn spätestens wenn ich zuhause bin, ist eh wieder alles durcheinander.
"Zum Beispiel ist eine meiner Theorien, dass es unterschiedliche Arten von Werwölfen geben muss, ich weiß nicht genau, nach was sie sich unterscheiden, jedoch sagen verschiedene Quellen, dass einige Leute Wölfe auch während Tageszeiten und normalen Nächten gesehen haben sollen und das würde sich nicht mit der allgemeinen Auffassung über Werwölfe, die sich nur an Vollmond verwandeln, gleichen." Ich war nun voll in meinem Element und wollte eben zu einem neuen Satz ansetzen, als Alexey mich mit seiner Frage aus dem Konzept warf. Toll, jetzt habe ich vergessen, was ich sagen wollte., stellte ich in Gedanken fest und warf ihm einen bösen Blick zu, bevor ich mir durch die Haare fuhr und seufzte. Ich musste erstmal überlegen, wann ich genau angefangen habe, mich für Werwölfe zu begeistern. "Ich glaube mit 7, als ich dann einigermaßen lesen konnte und das erste Buch über Werwölfe gefunden hatte.", meinte ich unsicher und zuckte mit den Schultern. Es war nun schon so lange her, dass Ich mir dabei nicht ganz sicher war. Ich glaube ich hatte auch schon eher begonnen mich für normale Wölfe zu interessieren, aber so richtig konnte es erst angefangen haben, nachdem ich lesen konnte und durch Zufall das Buch über Fantasywesen gefunden habe.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mo März 25, 2013 5:01 pm

Ich redete zu viel, denn ich wusste ja, dass Carlo ja noch nichts über diese sogenannten Jäger wusste. Und hey, früher hatte ich den ganzen Scheiß ja auch keinen Glauben geschenkt aber ich wurde da leider eines besseren belehrt und ausgerechnet mich hat es getroffen. Diese Nacht würde ich wohl nie vergessen können…
das hatte sich mein ganzes Leben schlagartig verändert und das machte mich fast schon reumütig wenn ich heute so darüber nachdachte. Diese Schritte…sie kamen auf mich zu und ich Depp hatte es einfach so ignoriert und dann bekam ich nichts mehr mit, bemerkte nicht wie er mich verschleppte zu diesem Hügel und ich wachte dann auf, hatte solche Kopfschmerzen und einen trockenen Mund, alles drehte sich.
Dann tauchte der unheimliche Typ auf und zwang mich sein Blut zu trinken, ich konnte mich ja nicht dagegen wehren oder ankämpfen, er hatte so eine Stärke ausgestrahlt und ich unterlag seinem Zauber. Mhm…seltsam das Ganze, irgendwann hatte er sich vor meinen Augen in diesen großen, schwarzen Wolf verwandelt und mich attackiert und getötet, mit nur einem einzigen Biss in die Kehle. Ich war gestorben…wirklich ich war tot gewesen…nur kurz spürte ich diese qualvollen Schmerzen und sah Blut aufspritzen, dann erlisch mein Leuchten aus den Augen und eigentlich wär ich dann voll weggewesen, doch Vollmond sei Dank, war ich dann wieder aufgewacht und hatte natürlich einen riesen Schock von meiner Wiederbelebung bekommen. Doch ich lernte schnell…
wegen Zayn, er brachte mir ja alles Wichtige bei und es hatte sich ausgezahlt, denn ich lebte noch immer. Konnte ich mich glücklich schätzen…
Carlo’s Stimme holte mich wieder in die Realität zum Park zurück und ich sah ihn entsetzt an. Wie er das sagte…es klang eigentlich ernst gemeint und so lächelte ich freudig. Doch sein Lachen zeigte mir was anders, so abwertend und ich zog dabei ein langes Gesicht. Mann er war ja echt gemein! Also meinte er das nicht mal ernst? Spinner! Aber ich musste darüber doch grinsen, ihm konnte man eh nie lange böse auf etwas sein.
Seine Theorie, die er mir so mitteilte, hörte ich mir an und schmunzelte dabei etwas. Ja…Werwölfe waren wohl anders als die Menschen das wohl dachten. „Achso…ja das könnte ja stimmen, nicht? Ich meine…wenn es sie wirklich gibt, dann können wir ja nicht wissen wie sie wirklich so leben und so…und wie sie aussehen. Es gibt ja kein Foto von ihnen, nur solche Zeichnungen, das hilft ja auch nicht so weiter. Wer weiß, vielleicht bekommst du einen Wolf ja mal wirklich zu sehen, das wäre ja wohl das beste was die passieren könnte, was?“ Zum Schluss kicherte ich und blickte amüsiert zum Himmel hoch. „Was schon so lange? Krass alter! Naja wenigstens…ergibt dein Leben ja noch einen Sinn…“ Ja immerhin hatte er etwas wonach er streben konnte und ich…ja ich hatte eigentlich gar nichts, was mich zu interessieren schien.
Das machte mich beinahe deprimiert. Ich wusste nicht wieso, aber auf einmal redete ich einfach so vor mich hin: „Kannst du dich noch an den Tag erinnern? Vor ein paar Monaten…es war zu Silvester. Da war auch Vollmond…wir waren noch was mit meinem Bruder trinken. Und dann sind wir gegangen als es schon so spät war…es war so dunkel…so dunkel…ich hab nichts gemerkt.“ Abwesend starrte ich auf die Wiese und schloss die Augen kurz. Nein nicht jetzt, ich verfiel wieder in dieses alte Muster, wo ich ihn am liebsten alles erzählt hätte. Aber ich konnte nicht, meine Stimme erstarb und ich konnte nicht mehr weiterreden. Fuck! Ich musste es ihm einfach sagen,
wir waren doch beste Freunde, da log man sich doch nicht an oder? Klar war das kein leichtes aber ich wollte nicht mein ganzes Leben so leben…ständig auf der Flucht und Angst vor diesen Jägern. Vor Schock setzte ich mich ruckartig auf und krallte mich am Boden fest, ich hielt es einfach nicht mehr aus.
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mi Apr 03, 2013 3:18 pm

Ich lies die Aufzeichnungen erst einmal außer acht und lehnte mich zurück. Ich stützte mich mit beiden Händen hinter mir ab und streckte meine Beine aus, wobei ich bedacht war nicht die Zettel zu knicken, wenn ich mich drauflehnte. Die Sonne begann langsam unterzugehen und es wehte ein lauer Wind, der es angenehm machte. Manchmal fragte ich mich, ob es nicht irgendwo offensichtlich und genau neben mir - mal abgesehen von Alexey - Wölfe lebten. Nur ich sie noch nie als diese aufgefasst hatte. Es könnte doch möglich sein, dass das Mädchen in der Bahn oder sogar die alte Frau aus meinem Haus ein Wolf sein könnte. Es hatte schließlich noch nie jemand einen Wolf in Menschenform gesehen und kann erklären woran man diese erkennt. Wenn ich das rausfinden würde, würde ich berühmt werden. Aber dafür brauchte ich erstmal einen Wolf, der sich in einen Mensch verwandelt und ich ihn genauer ansehen konnte. Aber das war wohl nur ein Wunschdenken, am Ende gab es vielleicht gar keine Wölfe und ich irrte mich darin, was ich glaubte. Dann würden alle, die mich jemals beleidigt haben recht behalten. Nein! Das durfte ich nicht zulassen. Dann hätte ich gar nichts mehr an was ich glauben konnte.
Ich begann für einen kurzen Moment alles auszublenden und mir nur über dieses Thema Gedanken zu machen. Ich hatte diese 'imaginäre' Unterhaltung schon öfter geführt, als ich an allem gezweifelt hatte, jedoch habe ich immer weiter gemacht, wie auch dieses Mal.
Erst einige Augenblicke später merkte ich, dass auch Alexey verstummt war und wohl in seinen eigenen Gedanken vertieft war. Um diese peinliche Stille zu umgehen, griff ich wieder die Antwort von Alexey auf. "Genau deswegen mache ich das ja. Früher hätten andere Forscher auch nichts herausgefunden, wenn sie nicht an etwas geglaubt hätten, dass es laut Auffassung der Gesellschaft gar nicht gibt. Ich meine, man sollte sich nur mal die Entdeckung, dass die Erde nicht Mittelpunkt des Universums ist, ansehen. Hätten die Forscher nicht dafür gekämpft und sich der Gesellschaft wiedersetzt, dann würden wir immer noch denken, dass die Erde eine Scheibe ist und niemals wäre jemand auf dem Mond.", fügte ich hinzu. Gut, der Vergleich war vielleicht etwas weittragend und die endgültige Entdeckung von Werwölfen würde jetzt nicht so viel ausmachen, aber so klang das Ganze schon etwas dramatischer und wichtiger, das wollte ich ja eh damit bezwecken. "...und man kann nie früh genug mit etwas anfangen.", lachte ich noch, als Alexey etwas verblüfft war, darüber, dass ich schon mit sieben angefangen habe mich für Werwölfe zu interessieren.
Ich schloss wieder die Augen und lies mich von den Strahlen, der verschwindenden Sonne bescheinen, während ich auf eine Reaktion wartete. Ich antwortete nur mit einem 'mhm', als Alexey irgendwas von Silvester faselte. Wie er jetzt plötzlich darauf kam, war mir nicht ganz klar, aber 'Lass ihn erstmal reden', dachte ich mir. Er wurde ein wenig unruhig und ich sah verwundert auf. 'Was'n jetzt los?', fragte ich mich und sah ihm ins Gesicht. Er sah Recht ernst aus und ein wenig so, als ob er mir etwas wichtiges erzählen wollte."Ja, ich weiß, dass du nichts mehr gemerkt hattest. Du warst so voll, wie noch nie. Willst du mir erzählen, dass du deine Gedächtnis wieder hast?", fragte ich spaßenhalber, um die Situation etwas aufzulockern. Alexey sah echt nicht gut aus, was mir etwas Sorgen machte.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   So Mai 12, 2013 7:49 pm

<- San Francisco - Schwimmhalle - Große Wasserrutsche

Ich drehte mich zu ihr um und lächelte sie an. Wieder waren wir im Stadtpark wo es heute Morgen ja eigentlich auch schon angefangen hatte, wir waren vorhin an der Stelle vorbei gekommen wo wir uns das erste Mal getroffen hatten, ich lächelte sie breit an schon vorhin hatte ich es mir verkneifen können.
"Ich muss ja gestehen für ein Mädchen hast du nicht grade lange gebraucht."
Meinte ich dann neckend, aber es war wirklich so ich kannte eine Menge Mädels die deutlich länger brauchten.
Ich ließ mich auf die Wiese sinken und zog sie dann lächelnd in meine Arme, wir waren nicht das einzige Paarchen hier, wenn man das so schon sagen durch.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mo Mai 13, 2013 7:07 pm

cf: San Francisco - Schwimmhalle - Große Wasserrutsche

Ich sah ihn an und lies mich von ihm mit zu Boden ziehen wo ich mich dann in seine Arme kuschelte. "Ist es schlimm das ich nicht lange gebraucht habe? Ich weiß wenn mir etwas gefällt und mache dann das was mir gefällt " Ich grinste zu ihm hoch und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Hier im Park wimmelte es nur so von Pärchen. Sie saßen an jedem Ende. Unter jedem Baum. Auf jeder Bank. Unter jedem Stein. Ob wir beide nun wirklich dazu zählten wusste ich nicht aber ich würde auch nicht fragen. Wenn er das wollte würde er es wohl sagen.. und ich hatte schon den ersten schritt beim Kuss getan. Nun war er dran.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese    Mi Mai 15, 2013 11:36 am

"Ja, total schlimm."
Ich lächelte sie sanft an und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht als ihr Kopf auf meiner Schulter lag und sie mich ansah.
"Nein, warum sollte ich. Ich würde es viel schlimmer finden wenn meine Freundin jedes Mal mehr als eine Stunde braucht um sich umzuziehen und dann trotzdem eigentlich genau so aussieht wie dann wenn man es eigentlich hätte auch locker in fünf oder zehn Minuten hätte schaffen können."
Ich lächelte sie sanft an, das ich sie meine Freundin genannt hatte war mir gar nicht so bewusst aufgefallen, ich drückte ihr sanft aber auch ein wenig vorsichtig einen Kuss auf die Stirn.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Do Mai 16, 2013 6:52 pm

Ich schloss die Augen als er mir meine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und lächelte leise vor mich hin. Irgendwie war es sehr schön bei ihm zu sein. Wie zuhause zu sein.. Ich fühlte mich wohl. Bei seinem 'meine Freundin' riss ich die Augen auf und sah ihn überrascht an ehe ich anfing zu lächeln. "Deine Freundin?" Ich hoffte jetzt wirklich das das nicht nur ein Scherz von ihm war und er gleich anfangen würde zu lachen.
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Brian Evan
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese    Do Mai 16, 2013 7:08 pm

Ich lächelte sie schwach an als sie mich mit groß aufgerissenen Augen ansah.
"Was soll ich den sonst sagen?"
Ich zog sie sanft noch ein wenig näher an mich heran und gab ihr vorsichtig einen Kuss.
"Aber ich warne dich jetzt wirst du mich nicht so schnell wieder los."
Ich lächelte sie sanft an.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Do Mai 16, 2013 7:20 pm

Ich fing breit an zu grinsen und erwiederte seinen Kuss kurz. "Ich weiß nicht hätte ja sein können das das nur ein Scherz war." Dann verdrehte ich die Augen und zuckte die Schultern. "Das ist mir egal. Ich hab gar nicht vor dich loszuwerden. Außerdem wirst wohl eher du mich loswerden wollen" Mein grinsen wurde noch breiter und ich kuschelte mich in seine Arme.
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Brian Evan
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Fr Mai 17, 2013 12:46 pm

"Warum sollte ich dich loswerden wollen?"
Ich lachte leise.
"Jetzt so kurz nachdem ich dich gefunden haben?"
Ich lächelte Ankara sanft an und ließ mich auf der Wiese mit ihren in den Armen ein wenig zurück sinken bis ich lag und ließ mir ein wenig die Sonne in Gesicht scheinen. Ich hab ein leises, aber zufriedenes Seufzen von mir.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Sa Mai 18, 2013 2:08 pm

Ich grinste breit. "Hmm es gibt immer gründe jemanden los werden zu wollen. Wenn personen nerven. Wenn man sie nicht ausstehen kann" Ich zuckte die Schultern. Es gab so viele gründe warum man jemanden loswerden wollte, Und oft waren sie gegen mich gerichtet. Ich fühlte mich nie wirklich willkommen. Wahrscheinlich war ich es auch nie. Ich hatte wenn ich ehrlich war und genau darüber nachdachte nicht mal Freunde im Rudel.
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mo Mai 20, 2013 10:20 am

Die Wörter meines Freundes nahm ich gar nicht mehr richtig wahr, obwohl ich mich immer dafür interessierte, egal wie es mir auch ging. Carlo hatte etwas Besonderes an sich, was nicht mal ich selbst wusste, was es denn war. Aber er schien meinem Geheimnis eine Spur näher gekommen zu sein. Irgendetwas sagte mir, dass ich mich meinem Schicksal stellen sollte und ihm endlich aufklären sollte, bevor es zu spät dafür war.
Ich konnte ihm da auch nicht verübeln, dass er scheinbar nicht genau wusste, worum es gerade ging. Was musste ich auch unbedingt so einen Quatsch vor mich her faseln? Sein besorgter Gesichtsausdruck erfüllte mich mit Unwohlsein. Okay, ich sollte ihm einfach die Wahrheit erzählen…sonst könnte ich mich ja gleich umdrehen und gehen. „Ich…ehm…ja ich weiß alles was passiert ist, wusste ich schon immer. Diese Nacht hat mein Leben verändert, Bro. Ja…ich weiß, dass muss für dich echt seltsam rüberkommen, aber glaub mir, dass was ich dir jetzt sage…ist nicht erfunden oder erlogen.“
begann ich etwas unsicher, obwohl ich keinen Grund dazu hatte. Aber die Angst lähmte mich fast, es fühlte sich schrecklich an. Deshalb stand ich auf und machte eine Handbewegung, dass er ebenfalls aufstehen sollte. „Komm am besten mit, dann zeige ich es dir.“ fügte ich diesmal sichere hinzu und blickte ihm fest in die Augen. Wahrscheinlich würde das alles kaputt machen, aber ich konnte es nicht länger von ihm verheimlichen. Bei jedem anderen schon, aber irgendwem musste ich es ja anvertrauen, nicht wahr? Ich lief los, hoffte mein Freund würde mir einfach ohne Widerrede folgen.
Hier war es zu gefährlich, jeder könnte uns sehen, genau das wollte ich ja mit jedem Mittel verhindern. Mein Weg führte geradewegs zum Wald hin, dort würde ich es ihm zeigen. Wie es weiterging? Keine Ahnung, aber manchmal musste
man einfach was riskieren, koste es was es wolle.

//Kannst gleich woanders weiterposten, iwo im Wald.(:
// PS: Sorry das du solange warten musstest.:/
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Carlo West
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Di Mai 21, 2013 7:31 pm

Langsam wurde mir Alexey unheimlich. Er sah aus, als hätte er etwas verbrochen und hatte Angst jemanden einzuweihen. Hoffentlich hat er damals niemanden umgebracht. Das wäre dann schon echt gruselig. Ich ging mal davon aus, dass er nicht wollte, dass ich ihm half irgendwelche Beweise zu vernichten. Aber ich würd's tun. Das gibt einem mal einen richtigen Adrenalinkick.
Ich fragte mich, wo er denn jetzt hinwollte, als er aufstand und irgendwas faselte. Vielleicht war er auch einfach krank und plapperte im Fieberdelirium. Konnte ja alles möglich sein. Krank sah er ja sowieso aus.
"So wie du hier rumhampelst, scheint es dein Leben wirklich verändert zu haben.", sagte ich ein wenig ungläubig und zog die Augenbrauen nach oben. Eben war doch noch alles ok und jetzt zog er hier so eine Show ab? Verwirrend, äußerst verwirren.
Aber ich ergab mich meinem Schicksal und stand auf. "Sag mir bitte, dass du niemanden umgebracht hast.", meinte ich ernst und sah auch so aus. Wer wusste schon zu was Alexey im Stande war. Zutrauen würde ich es meinem besten Freund nicht, aber man täuschte sich schließlich immer mal in Menschen.
Ich putzte meine Hose ab und bückte mich um meinen Kram einzupacken. Das dauerte natürlich ein Stück, ich wollte schließlich nichts zerknittern oder kaputt machen. "Entspann' dich, was es ist, es kann noch einen Moment warten.", sagte ich zu Alexey, bevor er überhaupt anfangen konnte zu drängeln. So unruhig wie er aussah, würde das auch nicht lange auf sie warten lassen.
Als ich fertig war und alles verstaut hatte, schnappte ich mir meine Jacke und sprintete Alexey hinterher. War ja klar, dass er nicht warten würde und losrennen würde. Auf mich Rücksicht nehmen ist ja auch uncool.

tbc: Am Waldrand
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Brian Evan
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Fr Aug 09, 2013 8:12 pm

Ein wenig in Gedanken verloren strich ich ihr durch die Haare und seufzte dann leise.
"Ankara..."
Begann ich und hörte dann wieder auf.
"Die haben doch alle keine Ahnung."
Sagte ich dann und lächelte leicht.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Fr Aug 09, 2013 8:18 pm

Ich lächelte zu ihm hoch und griff nach seiner Hand. "Danke.. " Dann schloss ich die Augen und lauschte einfach ein wenig auf die Umgebung. Ich war wirklich froh das er da war und mich noch nicht in den Wind geschossen hatte. Falls ich ihm irgendwann mein Geheimnis erzählte hoffte ich wirklich das er es mir nicht übel nahm das ich es ihm verschwiegen hatte und das er nicht auf die selbe Idee kam wie alle anderen Jäger.
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Brian Evan
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   So Aug 11, 2013 7:04 pm

Als sie die Augen schloss und sich auf die Umgebung konzentrierte ließ ich mich langsam zurück ins Gras sinken. Hob die Hand und ließ sie wieder fallen, hob die Hand wieder und strich ihr dann vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht und fuhr mit der Hand sanft weiter über ihre Haare. Dabei begann ich nach und nach langsam immer breiter zu lächeln.
"Um was machst du dir sorgen?"
Fragte ich dann vorsichtig, bei ihrem letzten Gesichtsausdruck.
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Ankara Shadow
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BeitragThema: Re: Auf der Liegewiese   Mi Aug 14, 2013 6:59 pm

Ich kuschelte mich leicht mit geschlossenen Augen an ihn und öffnete dann die Augen wieder. "Über gar nichts. Es ist alles gut." Ich blickte zu ihm hoch. "Es ist alles wirklich perfekt.." Ich setzte mich auf und setzte mich dann auf seinen Schoß um meinen Kopf an seine Schulter zu lehnen. Ich wusste wirklich nicht wie ich ihm mein kleines Pelziges Geheimnis beichten sollte.
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Auf der Liegewiese

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